Umgebung
Ab heute wird das Sediment in die Ruster Bucht des Neusiedler Sees gepumpt. Grund dafür ist der niedrige Wasserstand des Sees, der in manchen Fällen eine Schifffahrt unmöglich macht. Es wird ein spezieller Staubabscheider verwendet.
15.07.2022 28.12
Online ab heute, 12.28 Uhr
Seit Freitag läuft die Schlammabsaugmaschine in Rust Bay. Es saugt Sedimente aus dem Boden ab, die dann über eine zwei Kilometer lange Förderleitung aus Rohren in ein Auffangbecken gepumpt werden. Damit der Schiffsverkehr funktionieren kann, wird ein Kanal geöffnet, erklärte der Leiter des Arbeitskreises Neusiedler See, Christian Seiler: „Das ist Technik, die mit Bürsten arbeitet. Eine große Bürste dreht sich darunter und löst dann den Schlamm vom Boden und saugt ihn dann auf.“
Fotoserie von 10 Fotos
Stagl: „So habe ich den See noch nie gesehen“
Der heute über 60-Jährige sei in Rust geboren und habe die Entwicklung des Sees verfolgt, sagte Rusts Bürgermeister Gerold Stagl (SPÖ): „So habe ich den See aber noch nicht gesehen.“ Der Wasserstand sei derzeit sehr hoch niedrig. Der Betrieb des Schlammreinigers soll die Wassersäule um 25 Zentimeter erhöhen.
ORF-Präsentation des Pilotprojekts
Dorner: Dem Piloten bei der Arbeit zuschauen
Dies sei noch ein Pilotprojekt und die Erfahrungen sollen in die Arbeit der neu gegründeten Seemanagement GmbH einfließen, sagte Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ). Denn natürlich gibt es unterschiedliche Optionen und technische Ausstattungen. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie gut das Pilotprojekt funktioniert. Bisher sind zehn Arbeitstage bis Ende August geplant. Größere Maßnahmen sollen nach den gewonnenen Erkenntnissen im Oktober fortgesetzt werden.
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