Heute blickt die Musikwelt nach Turin. Dort startet um 21 Uhr das grosse Finale des 66. Eurovision Song Contest (live auf SRF 1). Der Appenzeller Marius Bär (28) startet mit seiner Ballade «Boys Cry» für die Schweiz.
Zu den Favoriten gehören wir dieses Jahr nicht. Das Gegenteil der Ukraine: In allen Wettbüros werden sie als Anwärter auf den Titel Nummer 1 gehandelt, der Song „Stephanie“ soll das Kalush Orchestra zum Sieg führen.
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Einer, dem ein Sieg in der Ukraine ein Dorn im Auge wäre, ist der russische Präsident Wladimir Putin. Russland ist wegen des Krieges in der Ukraine vom Eurovision Song Contest ausgeschlossen worden.
Hackerangriff im Finale?
Nun wollen sie einen möglichen Triumph in der Ukraine um jeden Preis verhindern – und dafür müssen die Russen zu frechen Mitteln greifen. Wie The Sun berichtet, hat die Hackergruppe Killnet im Telegram angekündigt, die Server für die Online-Abstimmung lahmzulegen.
„Man kann nicht online abstimmen. „Vielleicht ist unser DDOS-Angriff an allem schuld“, schrieben sie. Die Hacker stehen Wladimir Putin nahe. Einige Medien schreiben sogar, dass der russische Präsident die Fäden dieser Aktion ziehe.
Rüdiger Trost, 41, Leiter der Abteilung Withsecure Internet Security, sagte der Bild, wie so ein Angriff funktioniert. „Bei dieser Art von Angriff überfluten Hacker einen Anfrageserver. Gezielte Staus. Dadurch werden normale Anfragen nicht mehr beantwortet.»
Die Ukraine will sich davon nicht beeindrucken lassen. Kalush-Orchestersänger Oleh Psyuk, 27, sagte gegenüber Bild: „Sie versuchen derzeit, die ukrainische Kultur zu zerstören. Wir wollen zeigen, dass sie lebt und den ESC gewinnen.“ (Fmu)
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