Das russische Militär hat einen Raketenangriff auf die westukrainische Region Lemberg (Lemberg) bestätigt – und mit der Zerstörung westlicher Waffen begründet. Ein von Polen an die Ukraine geliefertes Waffen- und Munitionslager sei zerstört worden, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, heute mit.
Bereits gestern meldeten die ukrainischen Behörden Explosionen im Grenzgebiet zum Nato-Nachbarn Polen. Eine russische Rakete traf einen ukrainischen Militärstützpunkt in der Region Chervonograd, sagten Quellen. Russland bestätigte auch einen Angriff auf die südliche Region Mykolajiw. Mehr als 50 ukrainische Kämpfer seien getötet worden, sagte Konaschenkow. Dies kann nicht unabhängig überprüft werden.
Unterdessen sagten von Moskau unterstützte Separatisten in der ostukrainischen Region Donezk, sie hätten Berichten zufolge die beiden Dörfer Semigyria und Travneve südöstlich der Stadt Bakhmut eingenommen. Unweit der Stadt Soledar sollen russische Truppen bereits am Stadtrand kämpfen. Auch dies konnte nicht überprüft werden. Der ukrainische Generalstab meldete kürzlich unter anderem Artilleriebeschuss auf Siedlungen südlich von Bachmut, sprach aber auch von einigen Versuchen, den Vormarsch erfolgreich abzuwehren.
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