“Russland war in der Lage, seinen Einsatz in der Luft taktisch zu verstärken, um seinen schleichenden Vormarsch zu unterstützen, indem es Luftangriffe und Massenartilleriefeuer kombinierte”, sagte das Ministerium in einem seiner regelmäßigen Updates zur Situation in der Ukraine.
Russland zerstöre über Luftangriffe aus Flugzeugen und mit Raketen einen großen Teil an Gebäuden und Infrastruktur. Immer wieder gäbe es dadurch auch zivile Opfer.
Verteidigungsminister: Krieg Ende des Jahres vorüber
0.45 Uhr: Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksii Reznikov hat einem Bericht von CNN zufolge gesagt, es sei “schwer vorherzusagen, wann der Krieg enden wird, aber ich gehe optimistisch davon aus, dass er bis Ende des Jahres enden könnte”. Reznikov sprach auf dem GLOBSEC-2022-Forum in Bratislava in der Slowakei. Er sagte, die ukrainischen Verteidigungskräfte bräuchten immer noch schwere Waffen, vor allem MLRS-Raketensysteme sowie andere Artillerie, Panzer und Schiffsabwehrsysteme.
“Wir brauchen sie schnell und in Mengen, die dem Ausmaß der Bedrohungen angemessen sind. Die Ukraine befand sich ohne angemessene Unterstützung der demokratischen Welt im Kriegszustand”, führt er nach Angaben von CNN fort.
Selenskyj wirft Russland Zerstörung von Kulturgütern vor
0.10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland in seinem Krieg eine massive Zerstörung von Kulturdenkmälern, Kirchen und anderen religiösen Stätten vorgeworfen. Das sei Grund genug, dass Land aus der Unesco, der Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen, auszuschließen, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am Samstag in Kiew. 113 Kirchen seien bereits zerstört oder beschädigt worden. Schon Ende Mai hatte er den Ausschluss Russlands aus der Unesco verlangt.
Seit Beginn des Krieges am 24. Februar habe Russland bereits mehr als 2.500 Raketen auf die Ukraine abgefeuert, klagte Selenskyj. “Unsere Helden halten die Stellung und tun alles, um dem Feind maximale Verluste zu verursachen.”
Explosionen bei Donezk gemeldet
22.45 Uhr: Der amerikanische Sender CNN berichtet unter Berufung auf einen Telegramkanal von Separatisten über Angriffe nahe der Stadt Donezk. Videoaufnahmen sollen mehrere Explosionen zeigen, die offenbar von Raketeneinschlägen stammen. Angeblich habe es Angriffe der ukrainischen Armee auf die von Separatisten besetzte Stadt gegeben. Zehn Menschen seien verletzt worden.
Trotz Sanktionen: Russland erwartet steigende Gewinne aus Öl und Gas
21.10 Uhr: Russland erwartet nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow in diesem Jahr wegen gestiegener Öl- und Gaspreise erhebliche Mehrerlöse durch Energieexporte. “In Anbetracht des Preisniveaus, das sich infolge der Politik des Westens gebildet hat, haben wir keine Haushaltseinbußen. Im Gegenteil, in diesem Jahr werden wir die Erträge aus dem Export unserer Energieressourcen bedeutend steigern”, sagte Lawrow nach Angaben seines Ministeriums einem serbischen Fernsehsender in Bosnien-Herzegownina. Nach dem von der EU beschlossenen Öl-Embargo werde Russland den Rohstoff an andere Abnehmer verkaufen.
Nach russischen Angaben: Verletzter in Russland nach ukrainischem Beschuss
21.08 Uhr: In Russland ist nach Angaben der Region Brjansk erneut ein Dorf an der Grenze zur Ukraine von dem Nachbarland aus beschossen worden. Beim Beschuss des Dorfes Slutschewsk sei ein Mann verletzt worden, zwei Wohnhäuser seien in Brand geraten. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, am Samstag in seinem Nachrichtenkanal bei Telegram mit. Er warf den ukrainischen Streitkräften vor, auf das Dorf geschossen zu haben. Der verletzte Einwohner musste demnach in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Feuer seien gelöscht worden.
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