Dehnungsstreifen bei Männern – was tun?
Dehnungsstreifen sind weder schmerzhaft noch gesundheitsgefährdend. Wer aus ästhetischen Gründen etwas dagegen unternehmen möchte, sollte sich von einem Dermatologen beraten lassen. Es gibt verschiedene Hautpflegeprodukte, die behaupten, Dehnungsstreifen zu reduzieren. Ihre Wirksamkeit ist jedoch nicht ausreichend belegt.
Vielversprechender sind technische Behandlungsmethoden wie Laser. Die Strahlen sollen die Haut dazu anregen, neues Kollagen zu bilden, um sozusagen die Risse im Bindegewebe zu „stopfen“. Studien zeigen, dass es wirklich funktionieren kann. Mit einer Laserbehandlung können Schlieren oft stark reduziert werden.
Nun gibt es verschiedene Laserverfahren. Es ist noch nicht klar genug, welches am besten funktioniert. Auch die Wirksamkeit neuerer Methoden wie Microneedling oder Radiofrequenztherapie ist ungewiss.
Es ist klar, dass all diese Verfahren belastender sind als Behandlungen mit Cremes oder Ölen. Die Haut wird absichtlich verletzt, um ihren Selbstheilungsprozess zu beginnen. Dies kann zu unangenehmen Symptomen wie Rötungen, Schwellungen und Verkrustungen führen.
Hinzu kommen erhebliche Kosten für die Betroffenen. In der Regel sind es mehrere hundert Euro. Im Beratungsgespräch kann der Arzt sowohl die zu erwartenden Nebenwirkungen als auch die Kosten erläutern.
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