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SecureDLC wurde entwickelt, um die Interessen von Publishern zu schützen

2. Juli 2022 um 14:00 Uhr von Maximilian Homme – Nach dem Anti-Tampering-System von Denuvo hat das Unternehmen nun SecureDLC eingeführt, ein System, das sich mit lizenziertem DLC befasst und Manipulationen verhindern soll. Dazu funktioniert es mit dem Epic Games Store, Microsoft Store und Steam. Lesen Sie weiter unten mehr darüber.

Das Manipulationsschutzsystem von Denuvo ist mittlerweile bekannt und ziemlich umstritten, da es in der Vergangenheit zu Leistungs- und Stabilitätsproblemen geführt hat. Aber jetzt gibt es ein neues System des gleichen Herstellers, die SecureDLC-API, die hauptsächlich in Free-to-Play-Spielen wie dem neuen Diablo Immortal verwendet werden kann. Dessen Aufgabe ist kein Anti-Cheat-System, sondern eine genaue Kontrolle von lizenzierten und gekauften DLCs, was für den Hersteller generell eine echte Goldgrube sein kann.

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Diablo Immortal ist ein Beispiel dafür. Es ist leicht, sechsstellige Beträge auszugeben, um einen Charakter optimal auszustatten, was viele Spieler wahrscheinlich lieber vermeiden würden. Hier kommt SecureDLC ins Spiel. Titelentwickler müssen ihren Quellcode erweitern, damit die API darauf zugreifen kann, was laut Denuvo sehr einfach funktionieren sollte. SecureDLC kann dann direkt im Epic Games Store, Microsoft Store oder Steam überprüfen, ob vorhandene Inhalte ordnungsgemäß gekauft wurden.

Damit entfällt ein Problem, dass niemand genau weiß, wie groß es wirklich ist. Während viele Free-to-Play-Titel durch kosmetische Verbesserungen, In-Game-Währung und andere käufliche Gegenstände hohe Umsätze generieren, ist es schwer abzuschätzen, wie viel Schaden tatsächlich durch die Manipulation von Mikrotransaktionen verursacht wird. Dies gilt nicht für Bots, die auch Schaden farmen. Es ist jedoch möglich, dass Spielehersteller Missbrauchsfälle durchaus kennen und mit Denuvos SecureDLC nun eine Lösung gefunden haben. SecureDLC soll bereits im Einsatz sein, obwohl keine Titel bekannt sind, die es verwenden.

Quelle: Denuvo & Golem.de

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