AKTUELLE BETRUGSALARME 15. August 2022 um 17:42 Uhr
Die Zoom-Videokonferenzsoftware hat eine offensichtliche Sicherheitslücke, die Mac-Benutzer dazu zwingt, ein Update zu installieren. Netzwelt erklärt, wovor man sich schützen sollte.
In Zoom für Mac wurde eine Schwachstelle entdeckt. (Quelle: Zoom)
- Die Zoom-Konferenz-App hat eine Schwachstelle, die macOS-Benutzer gefährdet.
- Automatische Updates der Zoom-App sind derzeit ein Einfallstor für Cyberkriminelle.
- Der Betreiber der Kommunikationsplattform will das Problem mit einem Sicherheitspatch behoben haben.
Eine Sicherheitslücke in der Videokonferenz-App Zoom bedroht derzeit ahnungslose Nutzer des Dienstes auf Mac-Rechnern: Über die Auto-Update-Funktion als Hintertür kann unerwünschte und fehlerhafte Software auf Macs geschmuggelt werden.
Diese wurde von einem ehemaligen professionellen Hacker des amerikanischen Geheimdienstes NSA eingerichtet. Das sorgte damals für Alarm – doch die Betreiber der zuvor wegen Sicherheitslücken in die Kritik geratenen Zoom-App reagierten zunächst nicht mit einem adäquaten Patch und das Problem ging weiter.
Zwischenzeitlich will Zoom die Lücke aber im Rahmen laufender Sicherheitspatches schließen – und so sollten Sie die Zoom-App auf Ihrem Mac vorsichtshalber auf die neuste Version aktualisieren. Um sicherzustellen, dass Ihre Version die aktuellste ist, können Sie die Patch-Versionen im Zoom-Update-Blog überprüfen.
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