16.05.2022 15:17 (akt. 16.05.2022 15:17)
Alpine Parkuhr © Safe Vorarlberg
Gerade in letzter Zeit haben viele Menschen den Tourismus (wieder) für sich entdeckt. Was aber oft übersehen wird: Wandern gehört zu den am meisten unterschätzten Bergsportarten und birgt auch Risiken.
„Die häufigsten Unfallursachen sind Stolpern, Ausrutschen, Überanstrengung und manchmal Selbstüberschätzung“, sagt Mario Aman von Sicherheites Vorarlberg. Manchmal geht es so weit, dass Betroffene nicht mehr selbst Hilfe rufen können. Infolgedessen sucht niemand lange nach ihnen.
Wir alle kennen es: ein verlassenes Auto in der Dämmerung am Startpunkt. Grund zur Sorge? Sind die Besitzer gerade noch unterwegs? Soll vorsorglich Hilfe organisiert werden oder geht es Kletterern gut?
Auch diverse Rettungsorganisationen können davon ein Lied singen. Wird dann jemand als vermisst gemeldet, weiß er oft nicht, in welchem Bereich er zuerst suchen soll, weil niemand weiß, welche Route die Athleten nehmen wollten.
Dies kann leicht korrigiert und Sicherheit erreicht werden. Der Alpine Tourist Parking macht deutlich, ob Sportler fehlen. Wie bei normalen Parkplätzen können Datum und Uhrzeit, zu denen Sie spätestens zurückkehren möchten, auf der Uhr eingegeben werden, die einfach hinter der Windschutzscheibe gelassen werden kann. Telefonnummern können auch weggelassen werden und im Idealfall fügen Sie Ihr Reiseziel hinzu. Alpine Parking Meter hilft, unnötige Bergrettungseinsätze zu vermeiden, macht aber Hoffnung auf schnellere Nothilfe. Die Uhr kann auch kostenlos bei Sicherheites Vorarlberg bestellt werden.
Trotzdem ist es immer eine gute Idee, jemandem mitzuteilen, wohin Sie fahren, welche Route Sie nehmen möchten und wann Sie ungefähr voraussichtlich zurückkehren werden. So kann auch im Zweifelsfall schneller und gezielter Hilfe angefordert werden.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter safesvorarlberg.at und unter info@sicheresvorarlberg.at.
Quelle: SICHER VORARLBERG / Amann
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