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Sie müssen 3 Arten kennen

Im Sommer lieben wir Beeren und das aus gutem Grund, schließlich sind die kleinen Superfoods nicht nur lecker, sondern versorgen uns auch mit wichtigen Nährstoffen wie Vitamin C, Magnesium oder Eisen. Da viele der Pflanzen manchmal am Straßenrand wachsen, macht das Beerenpflücken im Sommer richtig Spaß. Allerdings sind nicht alle Früchte, die essbar aussehen, sicher – einige Sorten sind tatsächlich gefährlich zu essen. Wir erklären, welche drei Beerensorten Sie vermeiden sollten.

Giftige Früchte in Deutschland: 3 Arten, die Sie kennen müssen

1. Tödliches Nachthemd

Eine der giftigsten Früchte hierzulande ist die Tollkirsche (Atropa belladonna), die auch als Schwarze Tollkirsche oder Waldnachtschatten bekannt ist. Das Gefährliche an der Pflanze: Die glänzend schwarzen Früchte sehen nicht nur aus wie Kirschen, sondern schmecken auch süß. Besonders für Kinder kann es verlockend sein, die giftigen Tollkirschen zu essen. Die Früchte und alle anderen Pflanzenteile enthalten hochgiftige Alkaloide. Sie können nach dem Verzehr Beschwerden hervorrufen, wie z

  • körperliche Angst
  • euphorische Zustände
  • große Verwirrung
  • Krämpfe
  • Wutanfälle
  • Lähmung bzw
  • narkoseähnlicher Schlaf mit Atemlähmung

Grund. Der Verzehr von drei bis vier Tollkirschen kann für Kinder tödlich sein. Bei Erwachsenen können etwa zehn bis zwölf der Früchte zum Tode führen. Vergiftungen sind auch an stark erweiterten Pupillen zu erkennen.

2. Ligustrum-Früchte

Ähnlich sehen die Früchte des Echten Ligustrums (Ligustrum vulgare) aus: Die Früchte der Pflanze sind kugelige, schwarz glänzende Steinfrüchte. Anders als bei der Tollkirsche sind jedoch keine lebensbedrohlichen Wirkungen nach dem Verzehr zu erwarten. Kinder und Haustiere sollten jedoch nicht mit den Früchten oder anderen Pflanzenteilen in Berührung kommen. Der Konsum kann folgende Symptome verursachen:

  • Brechreiz
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen

Schon Hautkontakt mit der Pflanze kann zu Hautirritationen führen, die auch als Ligustrum-Ekzem bekannt sind.

3. Rotes Geißblatt

Anders als der Name vermuten lässt, sind die Früchte des Geißblattes (Lonicera xylosteum) nicht essbar, aber viel giftiger. Grund ist der in roten Früchten enthaltene Bitterstoff Xylostein. Dies kann zu Vergiftungserscheinungen wie z

  • Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Brechreiz
  • Erbrechen
  • Topf
  • schnellen Puls, sowie a
  • Gesichtsrötung

Grund. In großen Mengen kann der Verzehr von Früchten sogar Herz-Kreislauf-Störungen, Fieber und Krämpfe hervorrufen. Deshalb sollte die beliebte Heckenpflanze nicht in Gärten mit Kindern oder Haustieren gepflanzt werden.

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