Aktuell hat die Stadt Zürich so viele Einwohner wie nie zuvor. Zieht man jedoch die monatlichen Daten heran, lebten mehr Menschen in der Stadt Zürich. Im Juli 1963 wurden laut Zürcher Statistik vom Montag rund 5000 Personen mehr gezählt als heute. Dies betraf unter anderem ausländische Saisonarbeiter, Saisonarbeiter, die während der Sommermonate anwesend waren
Nach einem Rekord vor 60 Jahren sank die Einwohnerzahl 1989 auf unter 356’000. Seit dem Jahr 2000 zieht Zürich immer mehr Menschen als Wohnort an. 2010 sei die Stadt besonders stark gewachsen, heißt es in der Mitteilung.
Der Ausländeranteil hat sich verdoppelt
Auch wenn Zürich heute gleich viele Einwohner hat wie in den 1960er-Jahren, schwankt die ständige Einwohnerzahl laut der statistischen Stadt Zürich erheblich.
Vor 60 Jahren lebten etwa 64 000 Ausländer in der Stadt, heute sind es etwa 140 000. Der Ausländeranteil hat sich von 14,5 auf 32,2 Prozent erhöht, das ist mehr als das Doppelte. Waren 1962 Italiener die größte ausländische Gruppe (44 Prozent der Ausländer), sind es heute Deutsche (23 Prozent).
Das Wachstum nimmt dank der Stadterweiterung zu
Auch gab es 1962 deutlich mehr Migrationsbewegungen als heute; damals sind rund 60.000 Menschen ein- und ausgezogen, im Jahr 2021 sind es rund 40.000 Menschen ein- und ausgezogen.
Zürich hat vor allem durch die Stadterweiterung diverse Wachstumssprünge erlebt. So wuchs 1893 die Einwohnerzahl von weniger als 30.000 auf 117.000 – im Zuge der ersten Eingemeindung kamen elf Nachbargemeinden zum heutigen Quartier 1 hinzu. 1934, mit dem zweiten und letzten Beitritt, wuchs die Bevölkerung auf 316.000. (SDA)
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