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Spanien: Affenpocken fordern den ersten Todesfall in Europa

Aktualisiert am 29. Juli 2022, 22:27 Uhr

Spanien: Affenpocken fordern den ersten Todesfall in Europa

In Spanien ist ein Mensch an Affenpocken gestorben. Es ist der erste Todesfall in Europa. In Spanien gibt es derzeit über 4.000 Infizierte.

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In Spanien ist ein Mensch an Affenpocken gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte den Tod.

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Am Freitag zuvor meldete Brasilien den ersten Todesfall durch Affenpocken im Land und damit außerhalb Afrikas.

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  • Der erste Mensch in Europa starb an Affenpocken.

  • Am Freitag hatte Brasilien seinen ersten Todesfall außerhalb Afrikas.

  • Die Weltgesundheitsorganisation sprach von einem „Notfall von internationaler Tragweite“.

In Spanien ist ein Mensch an Affenpocken gestorben. Dies ist der erste bekannte Todesfall durch die Krankheit in Europa. Das spanische Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte den Tod am Freitagabend. Nähere Angaben wurden nicht gemacht. Es wird gesagt, dass es im Land über 4.000 Infizierte gibt.

Der neuste Bericht zur Infektionslage der spanischen Behörden besagt zudem, dass es inzwischen 4.208 bestätigte Affenpocken-Infektionen im Land gibt, wie Heute.at berichtet. Genauere Informationen sind jedoch nur für 3.750 Patienten verfügbar, einschließlich der 120, die in Kliniken behandelt werden.

Die WHO ruft den Ausnahmezustand aus

Am Freitag zuvor meldete Brasilien den ersten Todesfall durch Affenpocken im Land und damit außerhalb Afrikas. Laut Reuters gab es bis zum 22. Juli fünf Todesfälle auf dem afrikanischen Kontinent. Laut Guardian handelte es sich bei dem brasilianischen Opfer um einen 41-jährigen Mann, der nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch an einem Lymphom und einem geschwächten Immunsystem litt. „Komorbiditäten haben seinen Zustand verschlechtert“, sagte das Ministerium.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Affenpocken-Epidemie in mehr als 50 Ländern zu einem „Notfall von internationaler Bedeutung“ erklärt. Bisher gab es in der Schweiz 272 laborbestätigte Fälle.

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(fis)