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Salzburgs Top-Squashspieler Akil Rehmann erwägt nach einem erbitterten Streit mit dem Verband einen Wechsel der Nation. Entzündet wurde der Konflikt dadurch, dass der 16-malige österreichische Meister nicht für die anstehende Europameisterschaft nominiert wurde.
19.07.2022 09.49 Uhr
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Mittlerweile scheinen sich die Fronten zwischen Rehmann und dem Österreichischen Squashverband komplett verhärtet zu haben. Der 36-Jährige überlegt, in Zukunft für ein anderes Land zu spielen.
„Das wäre natürlich das Traurigste, was mir persönlich passieren könnte, denn ich bin ein extrem stolzer Österreicher. Ich habe so viel für den österreichischen Sport erreicht. Aber natürlich muss ich auf mich selbst schauen und meine pakistanischen Wurzeln sind wohl die nächsten. Das wird sicherlich die nächste Option sein. Wie weit ich dann in verschiedenen Ligen spielen darf, steht auf einem anderen Blatt, auch wenn ich meinen Pass in Österreich behalten kann. Jetzt muss ich schauen, welche anderen Möglichkeiten es gibt“, erklärt Rehman im Interview mit dem ORF.
Aqeel Rehman Rehman bei der Squash-Weltmeisterschaft in Katar 2019. Die Europameisterschaft 2022 findet im August in Hamburg statt.
Die Assoziation ist bewusst abgeschwächt
Der österreichische Squash-Verband stand hingegen nicht für ein Interview zur Verfügung, sondern hält sich bewusst zurück. In einem Telefonat sagten sie, die sportlichen Leistungen Rehmans seien unbestritten, man wolle nüchtern und sachlich bleiben und bereite ein neues Statement vor. Verbandspräsident Thomas Wachter sagt zu Rehmans Argumentation, Gott sei Dank leben wir in einer Demokratie und jeder ist frei in dem, was er tut und was er nicht tut.
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