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Statistik der Woche: Was Gamer in ihren Communities erleben

Die Eröffnungsnacht der Gamescom 2022 findet am 23. August in Köln statt. Am nächsten Morgen öffnete die Messe erstmals seit 2019 wieder für die Besucherströme. In den letzten beiden Jahren der Pandemie konnten Gamer die Gamescom nur digital besuchen, davor kamen im Schnitt mehr als 300.000 Besucher pro Jahr. Damit ist die Gamescom die größte Fachmesse für Endverbraucherspiele und gleichzeitig ein beliebter Treffpunkt der Community.

Aber diese Gaming-Community wird manchmal auch mit toxischem Verhalten in Verbindung gebracht. Laut einer Studie von ESET hat fast ein Viertel der befragten Gamer bereits schlechte Erfahrungen im Internet gemacht. Meist in Form von Hasskommentaren, Belästigungen, gefälschten Profilen oder unerwünschten Transaktionen. Vor allem Hass und Belästigung sind in den Netzwerken ein Problem, auch außerhalb des Gaming-Bereichs.

Positives und Negatives der Gemeinschaft

Laut Statistas Global Consumer Survey sind mehr als 40 Prozent aller Gamer Teil einer Community wie Foren, Clans, Fans und Gaming-Gruppen. Die Mehrheit dieser Mitglieder sieht sich jedoch eher als passives Mitglied ihres jeweiligen Netzwerks – möglicherweise auch zur Selbstverteidigung.

Zusätzliche Untersuchungen – hier in der Infografik von Statista gezeigt – zeigen, dass etwa 17 Prozent der Befragten toxisches Verhalten innerhalb ihrer Gaming-Community als großes Problem identifizierten. 14 Prozent sehen in ihrem Netzwerk ein Problem mit Sexismus.

Gleichzeitig gibt es aber auch positive Stimmen in Bezug auf Gaming Communities. Jeder Zehnte trifft Mitglieder seiner Community gerne persönlich – zum Beispiel auf Events wie der Gamescom. Etwa 14 Prozent stimmen zu, dass es bei Spielen um Gemeinschaft geht. Viele Clans und Foren haben eine erhebende Kultur der Hilfsbereitschaft. Allerdings funktioniert das oft nur mit aktivem Community Management.

(J L)

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