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Tag der offenen Tür: Kastner erweitert seinen Standort in Jenersdorf

Der Zwetteler Lebensmittelhändler Kastner investiert weitere drei Millionen Euro in den Standort Jennersdorf. Logistik, Kältetechnik und Büroflächen wurden erweitert. Im Rahmen des „Tag der offenen Tür“ hatten Kunden die Möglichkeit, das Unternehmen kennenzulernen.

JENERSDORF. „Um in der Champions League spielen zu können, investieren wir hier in unseren Standort“, kommentiert Geschäftsführer Christoph Kastner die Expansionspläne des Unternehmens. Der Umbau startete im September 2019. Um den laufenden Betrieb nicht zu stören, wurde der leere Raum zunächst in einen Kühlschrank verwandelt. Erweiterung der gekühlten Warenversorgung, Warenannahme und Bau einer neuen Wertstoffstation kann durchgeführt werden. Insgesamt wurde die Logistik auf eine Fläche von über 1.000 Quadratmetern erweitert. Vor dem Pickup-Markt wurden zwei Elektro-Ladestationen platziert. Außerdem wurde eine neue Zufahrt zum Unternehmen über die Lederstraße geschaffen.

Prokura für Tanczos

Mittelfristig plant Kastner, das über Jennersdorf abgewickelte Warenvolumen zu verdoppeln. „In den letzten 19 Jahren haben wir rund 11,5 Millionen Euro in den Standort investiert. Begonnen hat damals alles mit rund 50 Mitarbeitern, heute haben wir mit 103 Mitarbeitern, davon vier Auszubildende, die Grenze von 100 überschritten“, sagt Kastner und betont: „Weitere Mitarbeiter sind willkommen.“ Unser Unternehmen bietet Stabilität und Kontinuität, was unsere Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter.”

„Der nächste Schritt ist der Umstieg auf erneuerbare Energien. Wir wollen aus fossilen Brennstoffen aussteigen und so schnell wie möglich eine große Photovoltaikanlage installieren“, erklärt der Geschäftsführer.

2003 übernahm Kastner das Lebensmittelgeschäft Jennersdorfer Brückler. Ronald Tanchos leitet den Ort seit 2018. Während der Veranstaltung wurde eine Vollmacht ausgestellt.

Die Kastner-Gruppe beschäftigt insgesamt 900 Mitarbeiter an neun Standorten, die 2022 voraussichtlich einen Umsatz von rund 260 Millionen Euro erwirtschaften werden.