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Teamchef-Meeting: Nerven sind leer – Mercedes-Chef Toto Wolfe dreht völlig durch

Nein, Toto Wolf ist auf der Höhe der Zeit, damit er ihn nicht um seine Arbeit beneidet. Der Mercedes-Chef ist alles andere als eine Wohlfühloase – und das aus mehreren Gründen. Für seine Fahrer läuft es in dieser Saison in der Formel 1 also schlecht. Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat im Kampf um einen weiteren WM-Titel gegen Red Bull und Ferrari keine Chance. George Russell ist ständig unter den ersten fünf, aber bisher hat er noch nicht gewonnen.

Aber das größte Problem ist das Auto. Kein anderes Team kämpft so sehr mit Rebounds. In Baku klagte Hamilton lautstark im Radio in der Schmerzkiste – “mein Rücken bringt mich um.” Wolff selbst entschuldigte sich nach dem Rennen bei seinem Stern: „Wir alle wissen, dass es im Moment ein bisschen fies ist, Auto zu fahren. Das mit dem Rücken tut mir leid.”

Nun stellte sich heraus, dass Wolfs Nerven leer waren. Bei einem Treffen mit Teamchefs in Montreal am Samstag vor dem GP explodierte der 50-jährige Österreicher. Zeugen sagen, Wolfe sei laut Dailymail.co.uk „völlig verrückt“. Das Thema sprang natürlich wieder. Wolfe forderte wegen des Problems immer wieder eine Regeländerung, Red-Bull-Chef Christian Horner widersetzte sich, es folgten hitzige Diskussionen.

Auch Ferrari-Boss Mattia Binoto widerspricht Wolf, der Italiener sagte, der Österreicher habe nur darauf bestanden, die Regeln zu ändern, weil Mercedes mit seinem Auto die WM 2021 nicht gewinnen könne. Wolff hingegen wittert eine Verschwörung gegen Mercedes, sagte er: „Diese Situation ist offensichtlich zu weit gegangen. Es gibt Teamchefs, die versuchen, politische Spielchen zu spielen, das ist unaufrichtig. Alle Autos, nicht nur Mercedes, seien in Baku in irgendeiner Weise beschädigt worden.“ Eine Lösung scheine derzeit nicht in Sicht zu sein, und hüpfende Autos und leidende Fahrer.