Meteoritenfragment (Deutschlandradio/ Dieter Heinlein) Ein australisches Team hat Beweise dafür gesammelt, dass Meteoriten, die vor Milliarden von Jahren auf die Erde einschlugen, die Oberfläche des Planeten grundlegend veränderten. Die Wissenschaftler untersuchten Gesteinsproben aus Westaustralien. Die kontinentale Kruste dort ist mehrere Milliarden Jahre alt. Bestimmte Kristalle waren auch in den Proben vorhanden.
Durch sie konnten die Forscher nachvollziehen, dass die Hitze, die auf die Erdkruste einwirkte, wahrscheinlich zuerst von oben kam. Dies deutet darauf hin, dass Meteoriten tatsächlich das teilweise Schmelzen der Erdkruste und ihre Neubildung verursacht haben.
Dazu passt die Hypothese, dass es vor etwa vier Milliarden Jahren besonders viele Einschläge auf der Erde gab, weil sich damals das Sonnensystem noch in der Entwicklung befand und es daher mehr Gestein im All gab.
Diese Botschaft wurde am 16.08.2022 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.
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