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Trend bei Tiktok: Zwölfjährige schließt Schultoilettendrohung in Rapersville

Veröffentlicht 28. Mai 2022, 20:22 Uhr

Kurz vor dem Massaker an einer Schule in Texas postete ein Schüler in Rappersville eine Drohbotschaft im Badezimmer. Die Polizei ist dem Autor auf die Spur gekommen.

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Ein 12-jähriges Kind löste einen Polizeieinsatz an der Heerenberg Primary School in Rappersville-Jonah aus.

Ursache: In der Toilette wurde eine Drohbotschaft aufgehängt. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Täter der Morddrohung um einen 12-jährigen Schüler.

Gemäss Kantonspolizei wollte er für Tiktok ein virales Video erstellen.

Ein Trend in Tiktok aus den USA hat die Schweiz erreicht. Am vergangenen Montag teilte die Schulleitung der Primarschule Heerenberg in Rappersville-Yonne der Kantonspolizei St. Gallen mit, dass in einer Schülertoilette ein Drohbrief aufgehängt worden sei. Es rief eine tödliche Welle aus, die bei Schülern und ihren Eltern Verwirrung stiftete.

Als die kantonesische Polizei am nächsten Morgen eintraf, konnte sie einen 12-jährigen Schüler als Täter der Amokdrohung identifizieren. Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigte den Vorfall. Laut Polizeisprecher Florian Schneider wollte die Studentin einen “Witz” spielen. Er erklärte, dass er von einem Trend bei Tiktok inspiriert wurde. Videos mit solchen Bedrohungen gehen auf der Social-Media-Plattform weiterhin viral.

Der Schüler widerspricht

Es hat nichts mit dem Schulmassaker in Texas zu tun, bei dem 19 Kinder getötet wurden, da die Drohung veröffentlicht wurde, bevor die amerikanische Schule wild wurde.

Allerdings: „Der Junge hat mit dieser Aktion allen Angst gemacht“, sagt Schneider. Jetzt geht es darum, den 12-Jährigen wieder auf Kurs zu bringen. – Wir hatten ein intensives Gespräch mit ihm. Eine Strafverfolgung ist derzeit nicht vorgesehen.

Rampage-Drohungen als Trend bei Tiktok

Bedrohungen durch Rampage sind bei Tiktok zu einem regelmäßigen Sport geworden. Ende letzten Jahres kursierten auf der Plattform Videos, die Fotos der Schule für den 17. Dezember ankündigten. Es gab auch eine Flut von Videos mit Reaktionen: „POV, deine Eltern zwingen dich, wegen des 17-Dezember-Trends zu Hause zu bleiben“, heißt es in einem Post. „Jungs, passt auf; Ich bleibe zu Hause“, sagte ein anderer. “Ich hoffe es geht allen gut.” Beamte im ganzen Land reagierten ebenfalls auf das Virus, aber die Drohungen erwiesen sich als falsch.

An den Wänden der Toilette hingen auch Drohbriefe. Ebenfalls im vergangenen Dezember wurde auf Hideaway in Philadelphia eine Bombendrohung gegen eine Schule hinterlassen.