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Truppen in Lemberg: Britische Eliteeinheiten in der Ukraine stationiert?

Veröffentlicht am 24. April 2022, 20:10 Uhr

Sowohl russische Ermittler als auch britische Medien versuchen, mehr über den mutmaßlichen Einsatz von “Special Air Services” im Krieg in der Ukraine herauszufinden.

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Russischen und britischen Medienberichten zufolge sind britische Spezialeinheiten in der Ukraine versteckt.

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Die Einheiten sollen Mitglieder der Special Air Services (SAS) sein.

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Nach Angaben eines anonymen russischen Sicherheitsbeamten sind mindestens zwei SAS-Gruppen in der Region Lemberg stationiert.

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  • Laut einem russischen Sicherheitsbeamten sollen sich die britischen Spezialeinheiten in der Ukraine befinden.

  • Somit wird ein NATO-Land in der Ukraine militärisch aktiv sein.

  • Russlands Oberster Untersuchungsausschuss untersucht den Fall.

Britische Medien vermuten, dass Spezialeinheiten der britischen Streitkräfte in der Ukraine stationiert sind. Das berichtete der „Tagesanzeiger“ am Sonntag. Dabei soll es sich um Einheiten des Special Air Service (SAS) handeln. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, würde es entgegen aller offiziellen Zusicherungen einen militärisch aktiven Nato-Staat auf ukrainischem Territorium geben.

SAS hilft bei der „Organisation von Sabotageaktionen“

Der Verdacht stützt sich auf Berichte der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti, wonach die SAS, die für verdeckte Operationen eingesetzte Eliteeinheit der britischen Streitkräfte, “ukrainischen Spezialeinheiten hilft, Sabotageaktionen auf ukrainischem Territorium zu organisieren”.

Berichten zufolge teilte ein Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur mit, dass mindestens zwei SAS-Teams in der Region Lemberg stationiert seien. „Die Gruppe besteht aus etwa acht bis zehn Männern“, sagte die Quelle. Weiter heißt es: “In militärischen Bereichen arbeiten SAS-Spezialisten normalerweise unter dem Deckmantel von Weißhelmen und anderen humanitären Helfern.”

Die London Times berichtete vergangene Woche, dass SAS-Einheiten zu Ausbildungszwecken in der Ukraine stationiert seien. Dies teilten dankbare Ukrainer mit, die an der Schulung teilnahmen. Er soll auch die britische Elite als “wirklich gute Jungs” bezeichnet haben.

Sowohl russische Ermittler als auch britische Medien versuchen nun, mehr über den mutmaßlichen Einsatz von SAS-Einheiten herauszufinden. In Russland hat sich das wichtigste Ermittlungsgremium in Moskau, der höchste Untersuchungsausschuss, des Falls angenommen, berichtet der Tagesanzeiger.

Die britische Daily Mail titelte kürzlich: „Putin verfolgt die SAS in der Ukraine“. Noch ist unklar, welche Konsequenzen Russland hätte, wenn sich die Spekulation bewahrheitet. Die britische Regierung hat sich bisher geweigert, sich zu den Berichten zu äußern.

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