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U-Ausschuss: ÖVP attackiert Grüne vor Tiroler Wahl – Wien Online – Landtagswahl in Tirol

An . – 15.09.2022 19:39 (akt. 15.09.2022 19:39)

Vor der Tiroler Landtagswahl 2022 hat die Tiroler ÖVP die Grünen für den Unterausschuss scharf kritisiert. ©APA/EXPA/ERICH SPIES

Vor der Tiroler Landtagswahl kritisierte die Tiroler ÖVP den grünen Koalitionspartner angesichts der Befragung schwarzer Bonzen durch den Korruptionsermittlungsausschuss der ÖVP in Wien.

Im Vorfeld der Landtagswahlen in Tirol hat die Tiroler ÖVP heftige Angriffe auf den Koalitionspartner der Grünen gestartet. Grund dafür war der U-Ausschuss der ÖVP. Klubobmann Jakob Wolf sprach von einem wahltaktischen Manöver der „Osta“, bestehend aus Vizekanzler Werner Kögler und der Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Gabby Mair, und einer beispiellosen Hetzkampagne der Grünen gegen alle ehrenamtlichen Funktionäre in Tirol des Anliegens „Junglandwirte/ Landjugend“.

Die ÖVP greift die Grünen vor der Wahl in Tirol wegen des U-Ausschusses an

Nun will Grünen-Nationalrätin Nina Tomaselli den Jungbauern einen “Werbeskandal” vorwerfen, fauchte Wolff. Das sei “an Frechheit kaum zu überbieten”. „Diese jungen, motivierten Freiwilligen opfern ihre Freizeit für das Gemeinwohl und die Grünen haben nichts anderes zu tun, als sie zu beschmutzen. Die Grünen sollten sich für ihre Angriffe schämen und den Ehrenamtlichen unseres Landes endlich die gebührende Wertschätzung entgegenbringen“, sagte Wolff in einer Aussendung.

Wolf: Die Grünen-Abgeordneten wollen einen „Werbeskandal“ anzetteln.

Es sei „fragwürdig“, warum die Grünenabteilung nach eingehender Prüfung zu dem Schluss kam, dass die Corona-Hilfsgelder „Dorfjugend/Jungbauern“ zustehen und diese auch zurückzahlten. “Und jetzt ist es auf einmal anders. Aus meiner Sicht ist das nicht nur Schlamperei, sondern ganz klar eine Falle der Grünen, um die Landjugend/Jungbauern zu diskreditieren”, attackierte der schwarze Vorsitzende des Vereins die Grünen und das Vizekanzleramt. „Wie kann sich eine einfache Prüfung über Monate hinziehen und dann kurz vor der Wahl am Sonntag in Tirol enden“, sagte Wolff nicht zufällig.