Auf der Strecke von Salzburg nach München mussten am Montag einige Fahrgäste die Regionalbahn in Freilassing verlassen, bestätigte die Bayerische Regiobahn auf Anfrage des BR. Der Zug fährt um 16:15 Uhr in Salzburg ab. Wie üblich stiegen Beamte der Bundespolizei in Freilasing ein, um Grenzkontrollen durchzuführen.
Bundespolizisten kamen nicht zur Grenzkontrolle
Allerdings war der Zug so überfüllt, dass die Mitarbeiter nicht durchkommen konnten. Aus diesem Grund evakuierte die Polizei den Zug teilweise. Einige Fahrgäste mussten laut Regiobahn in Freilassing aussteigen und auf die nächste Verbindung nach München warten.
Die Züge sind voll mit einem 9-Euro-Ticket und Ferienverkehr
Nach Angaben der Sprecherin sind die Züge nach dem 9-Euro-Ticket deutlich voller und auch voller als vor Beginn der Pandemie. Aber so extrem war es noch nie. Bisher mussten Radfahrer nur gelegentlich abgesetzt werden, weil im Zug nicht genug Platz für sie war. Die Belastung der Zugkapazität nimmt jedoch immer mehr zu.
Bahn rät: Stoßzeiten meiden
Die Feiertage sind nun auch in Österreich, sodass mit einem erhöhten Volumen zu rechnen ist. Wie viele Personen mit den Regionalzügen fahren wollen, ist für die Regiobahn im Vorfeld sehr schwer abzuschätzen, es gibt keine Sitzplatzreservierung. Für Fahrgäste hat die Sprecherin nur diesen Rat: Meiden Sie Stoßzeiten.
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