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Ukraine-News: ++ Russland greift Montenegro an ++

Montenegrinische Geheimdienste kündigten einen großangelegten Cyberangriff auf das Balkanland an. Nach Angaben der National Security Agency (ANB) haben Hacker aus Russland die Regierung und ihre Dienste ins Visier genommen. Das ist „hybride Kriegsführung“.

Das Land an der Adriaküste, das einst als enger Verbündeter Russlands galt, trat 2017 trotz starken Widerstands aus Moskau der NATO bei. Es schloss sich auch den westlichen Sanktionen wegen Russlands Invasion in der Ukraine an. Wie in den meisten europäischen Ländern hat Russland Montenegro wegen Aktionen gegen Kreml-Interessen auf die Liste der „Feindstaaten“ gesetzt.

Die montenegrinische Regierung meldete Anfang dieser Woche Cyberangriffe auf ihre Server, sagte aber, sie könne den Schaden verhindern. „Koordinierte russische Dienste stecken hinter dem Cyberangriff“, sagte ANB. „Diese Art von Angriff wurde zum ersten Mal in Montenegro durchgeführt und war lange vorbereitet.

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Dusan Polović, ein Regierungsbeamter, sagte: „Ich kann mit Sicherheit sagen, dass dieser Angriff, den Montenegro in diesen Tagen erlebt, direkt aus Russland kommt.“ Die US-Botschaft im Land hat die US-Bürger gewarnt, sich des Cyberangriffs bewusst zu sein. Der Angriff könnte öffentliche Dienste, Verkehr und Telekommunikation stören.

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Alle Entwicklungen im Live-Ticker:

18.40 Uhr – Der Nato-Chef nennt die russische Präsenz in der Arktis eine strategische Herausforderung

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bezeichnet die russische Militärpräsenz in der Arktis als strategische Herausforderung für das westliche Bündnis. „Die Bedeutung des Hohen Nordens wächst für die NATO und für Kanada, da wir einen bedeutenden Aufbau des russischen Militärs mit neuen Stützpunkten und neuen Waffensystemen sehen“, sagte er während eines Besuchs in Kanada. Die NATO braucht eine starke Präsenz in der Region.

16:10 – Experte: Russland verbrennt große Mengen Gas

Experten zufolge verbrennt Russland angesichts der Vollspeicherung und stark reduzierter Lieferungen in die EU große Mengen Erdgas. Eine riesige orangefarbene Flamme ist nahe der finnischen Grenze zu sehen, sagten Wissenschaftler und Analysten am Freitag. Das norwegische Energieberatungsunternehmen Rystad bezeichnet dies als Umweltkatastrophe. Sie schätzt die Menge des in der Atmosphäre abgefackelten Gases auf etwa 0,5 Prozent des täglichen Bedarfs der EU. Dort ist der Verbrauch zuletzt durch das reduzierte Angebot deutlich zurückgegangen.

15.08 Uhr – Habek will “Trittbrettfahrern” den Zugang zur Spritsteuer erschweren

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will der Kritik folgend profitablen Unternehmen den Zugang zur Gassteuer erschweren. Das Ministerium prüfe, ob es rechtssichere Wege gebe, die “Trittbrettfahrer” auszusortieren, sagte der Grünen-Politiker. Grundsätzlich verteidigte Habek die Gebühr: Das Gebührensystem insgesamt stehe nicht zur Debatte, betonte er.

14:00 – Russland hat angeblich Ausbildungsmissionen in Deutschland ausspioniert

Laut einem Bericht des Spiegels haben russische Geheimdienste die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland ausspioniert. Dem Magazin zufolge hat der Militärschutzdienst (MAD) kurz nach Beginn der Lehrgänge für die ukrainischen Soldaten verdächtige Fahrzeuge in der Nähe der Militärstandorte Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz und Grafenwöhr in Bayern gesichtet, von wo aus die Zufahrtsstraßen münden. zur Kaserne wurden wohl beobachtet.

In Idar-Oberstein bildete die Bundeswehr ukrainische Soldaten auf der Panzerhaubitze 2000 aus, in Grafenwöhr bildeten die US-Streitkräfte Ukrainer auf westlichen Artilleriesystemen aus.

In Putlos in Schleswig-Holstein trainieren ukrainische Soldaten auf dem Flugabwehrpanzer Gepard

Quelle: dpa/Steffen Kugler

Laut Militärgeheimdienst wurden die Übungsplätze auch mehrfach mit kleinen Drohnen beflogen, um die Ausbildung ukrainischer Soldaten zu überwachen. Sicherheitskreise vermuten, dass auch russische Dienste versucht haben, mit Funkscannern Handydaten ukrainischer Soldaten auszuspionieren.

Auch Oppositionelle, die aus Russland nach Deutschland geflohen sind, sehen die Behörden als potenziell gefährdet an. Sie könnten ein Ziel russischer Geheimdienste sein, berichtet der Spiegel unter Berufung auf Sicherheitskreise. Gleiches gilt für desertierte russische Soldaten und Deserteure von Militär und Sicherheitsdiensten, die im Verlauf des Krieges nach Deutschland fliehen könnten. Auch Attentate könnten für den Kreml ein Instrument zur Abschreckung von Dissidenten sein, hieß es.

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13:55 – Finnen sollten seltener in die Sauna gehen

Angesichts der Energiekrise sollten die Finnen seltener in die Sauna gehen. Die Empfehlung ist Teil einer neuen Energiesparkampagne namens „Ein Grad weniger“ des staatlichen Unternehmens Motiva. Zudem werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, unter anderem die Heizung herunterzudrehen, kürzer zu duschen und seltener Unterhaltungselektronik zu nutzen.

13:35 Uhr – Das KKW Zaporozhye ist wieder online

Nach Angaben des Betreibers Energoatom ist das von russischen Truppen besetzte ukrainische AKW Saporoschje wieder ans Stromnetz angeschlossen. Das Unternehmen teilte mit, dass einer der am Vortag abgeschalteten Reaktorblöcke wieder hochgefahren wurde.

Nach Angaben des Betreibers war das Atomkraftwerk am Donnerstag infolge von Aschebränden im benachbarten Heizkraftwerk vollständig vom ukrainischen Stromnetz getrennt worden.

In den vergangenen Wochen wurde das Gebiet um das Kernkraftwerk Saporoschje wiederholt beschossen, wobei sich die Ukraine und Russland gegenseitig die Schuld zuschieben. Der Beschuss hat Befürchtungen geschürt, Saporischschja könnte eine nukleare Katastrophe ähnlich dem ukrainischen Tschernobyl 1986 erleben. Mit sechs Reaktoren ist das Werk Saporischschja das größte Atomkraftwerk Europas 12.42 Uhr – Hofreiter: Liefert auch Waffen aus Beständen der Bundeswehr an die Ukraine .

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Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter fordert die Lieferung weiterer schwerer Waffen aus Beständen der Bundeswehr an die Ukraine. Hofreiter sagte am Freitag in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“, es sei „anzunehmen“, dass die Bundeswehr Waffen übergebe, während die Ukraine die Waffen „sofort“ benötige. „Für die Bundeswehr ist es keine Katastrophe, wenn ihre Waffen im nächsten oder übernächsten Jahr ausgetauscht werden.“ Direktlieferungen in die Ukraine seien enorm wichtig.

12:39 Uhr – Die Bundesregierung ist sehr besorgt über das Atomkraftwerk

Die Bundesregierung ist zutiefst besorgt über die Sicherheit des Kernkraftwerks Saporischschja in der Südukraine. Die Lage sei “sehr, sehr gefährlich”, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. „Wir verurteilen die Besetzung durch russische Truppen aufs Schärfste.“ Russland müsse „sofort“ die Kontrolle über das Kernkraftwerk an die Ukraine zurückgeben und der Internationalen Atomenergiebehörde schnellstmöglich Zugang gewähren.

12:18 – Die Ukraine kontrolliert immer noch 45 Prozent der Region Donetsk

Kiew in der Ostukraine kontrolliert nach mehr als sechs Monaten russischem Angriffskrieg immer noch große Teile der Region Donezk. 45 Prozent seien unter ukrainischer Kontrolle, sagte Militärgouverneur Pawlo Kirilenko im Fernsehen „heute“. Vor der russischen Invasion befanden sich etwa zwei Drittel des Gebiets mit etwa 1,67 Millionen Einwohnern unter ukrainischer Kontrolle. Etwa 350.000 Menschen seien derzeit in Ruhe, sagte Kirilenko.

Quelle: Infografik WELT

11:15 – Kiew besteht auf Expertise in Zaporozhye

Nach der Notsituation im russisch besetzten ukrainischen Atomkraftwerk Zaporozhye pocht Kiew auf einen baldigen Besuch internationaler Experten: Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und der UN sollen unter anderem nukleare Sicherheitsstandards studieren, so der Energieminister Herman schrieb Halushchenko auf Facebook. Halushchenko forderte auch einen vollständigen Abzug der russischen Truppen vom AKW-Gelände.

10:50 Uhr – Russland: Das KKW Saporischschja arbeitet normal

Laut russischen Quellen wird das Kernkraftwerk Saporischschja weiterhin Strom in die Ukraine liefern. Das Atomkraftwerk laufe ohne Schaden, zitierte die russische staatliche Nachrichtenagentur TASS den von Russland ernannten Gouverneur der Stadt Enerhodar in der Südukraine, wo das Atomkraftwerk steht.

08:52 Uhr – Die Gasverteilung in ihrer jetzigen Form ist ein Fehler

Grünen-Politiker Anton Hofreiter bezeichnete die Spritsteuer in ihrer jetzigen Form als Fehler und forderte eine Überprüfung der Regelung…