Während ihres Besuchs in Kiew sagten die US-Minister mehr als 300 Millionen US-Dollar und weitere 400 Millionen US-Dollar für NATO-Verbündete und Partnerländer zu, die die Ukraine unterstützen. Die USA haben bereits Milliardenhilfe freigegeben, letzte Woche 800 Millionen Dollar für dringend benötigte Waffen wie schwere Artillerie.
US-Außenminister Anthony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin haben nach einem Treffen mit Präsident Wladimir Selenskyj zusätzliche Militärhilfe für die Ukraine angekündigt. Die Vereinigten Staaten werden mehr als 300 Millionen US-Dollar an ausländischen Militärmitteln bereitstellen und Munition im Wert von 165 Millionen US-Dollar verkaufen, sagten US-Minister.
Blinken Selensky sagte, US-Präsident Joe Biden wolle die erfahrene Diplomatin Bridget Brink als US-Botschafterin in Kiew nominieren. Brink ist seit 2019 US-Botschafterin in der Slowakei. Zuvor war sie in diplomatischen Missionen in Serbien, Zypern, Georgien und Usbekistan sowie im Nationalen Sicherheitsrat der USA in Washington tätig. US-Botschaftsbeamte, die das Land vor dem Krieg verlassen haben, werden in den nächsten Tagen für tägliche Operationen nach Lemberg in der Westukraine reisen, heißt es in der Erklärung. Die US-Botschaft in Kiew bleibt vorerst geschlossen.
Blinken und Austin waren hochrangige US-Beamte, die Kiew nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar besuchten. Das Treffen mit Selenskyj habe am Sonntag stattgefunden, sagte sein Berater Alexej Arestowitsch am späten Abend in einem Interview mit dem ukrainischen Fernsehen.
Der Besuch fand unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt. Journalisten, die Blinken und Austin begleiteten, durften nicht über den Besuch berichten, bis er vorbei war. Sie reisten weder mit Ministern auf dem Landweg an die polnische Grenze, noch durften sie sagen, wo im Südosten Polens Minister warteten.
US-Außenminister Anthony Blinken und US-Verteidigungsminister Lloyd Austin reisten nach Kiew. (Archivbild vom 11. April, Washington)
KLEBSTOFF
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