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Seit etwas mehr als 100 Tagen tobt der Krieg in der Ukraine. Viele Flüchtlinge sind nicht nur in Oberösterreich angekommen, sondern auch in Unternehmen. Die Integration der Ukrainer läuft besser.
09.06.2022 06:47
Heute um 6.47 Uhr online
Rund zwei Drittel der nach Oberösterreich geflüchteten Ukrainer sind inzwischen auf dem Arbeitsmarkt – entweder bereits erwerbstätig oder auf der Suche nach einem. Er hat bereits für 1.100 Flüchtlinge gearbeitet. Täglich finden laut AMS 25 bis 30 Menschen mehr Arbeit.
Rund 2.000 warten noch auf eine passende Stelle
Es geht also schnell voran, rund 2.000 Binnenvertriebene warten noch auf einen geeigneten Job. Für sie wurden laut AMS-Geschäftsführer Gerhard Strasser Kurse organisiert: „Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der deutschen Sprache. So können Sie in der ersten Phase Ihrer Jobsuche gleich Deutschkurse belegen und die österreichische Kultur kennenlernen.“
Die meisten Ukrainer arbeiten derzeit in der Gastronomie, vor allem in der Küche, aber auch im Service – sowie in der Ernte in der Landwirtschaft und der Produktion in verschiedenen Branchen.
Eigenes Ausbildungsprogramm für Pflegekräfte
Der zuständige Landesrat Wolfgang Hatmansdorfer (ÖVP) hofft, dass noch mehr Ukrainer im Pflegebereich helfen können. Hier startet demnächst ein separates Ausbildungsprogramm. Fraglich ist nur, wie lange die Flüchtlinge bleiben – die ersten wurden laut AMS bereits abgemeldet, weil sie in die Ukraine zurückkehren.
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