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Unwetter in NRW – heute: Der DWD warnt vor Gewittern, Starkregen und Hagel

16. Mai 2022 um 21:12 Uhr

Wetter in NRW: Der DWD warnt am Montag vor Gewittern, Starkregen und Hagel

Während eines Gewitters zucken Blitze am Himmel (Symbolbild).
Foto: dpa / Nicolas Maeterlinck

Herbst-Update Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Wochenanfang starke Gewitter, Starkregen, Hagel und Stürme in der Nordwestsee. Aber es ist nicht nur am Montag ungelegen.

Am Sonntag wurden alle in NRW von viel Sonne bei wenig Wolken und Temperaturen zwischen 26 und 29 Grad verwöhnt. Die Nacht zum Montag war zunächst klar. Aber das gute Wetter hört am Montag auf. Im Südwesten können dichte Wolken zunehmen und vereinzelte Niederschläge sind möglich.

Am Montag nehmen die Wolken zu und es wird bewölkt und warm von 23 bis 26 Grad. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind Regen und starke Gewitter – teilweise schwierige Zeiten – ab Montagmorgen sehr früh möglich. Der DWD prognostiziert Starkregen von 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit und starke Böen von 55 km/h. Mittags wird es vielerorts stürmisch – der Deutsche Wetterdienst sagt vereinzelt Windböen zwischen 70 und 85 km/h (Bft 8-9) voraus. Auch Hagel mit einer Korngröße von bis zu zwei Zentimetern ist möglich.

Wetter in NRW?: Der DWD warnt vor Gewittern, Starkregen und Hagel am 16. Mai 2022.

Aufgrund des sintflutartigen Regens besteht örtlich Unwettergefahr. In der Nacht zum Dienstag beruhigte sich das Wetter laut DWD wieder. Nur am Donnerstagnachmittag gibt es im Westen und Südwesten vereinzelt starke Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen von etwa 20 Litern pro Quadratmeter, Windböen um 85 km/h und feinem Hagel.

Sternbeobachter konnten sich zu Beginn der Woche über ein besonderes Event freuen – am Montagmorgen gab es eine Show für die Frühaufsteher: Beobachter am Himmel konnten eine totale Mondfinsternis beobachten – wenn auch nicht überall in Deutschland. Denn an manchen Stellen war der Erdtrabant im Südwesten bereits hinter dem Horizont verschwunden, bevor er vollständig in den Erdschatten eintauchen konnte. Zudem war der Himmel bereits recht hell. Beobachter konnten nur eine partielle Mondfinsternis beobachten, wie der Vorsitzende des Vereins der Sternfreunde Deutschlands Sven Melhert auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte.

Sowohl bei einer totalen als auch bei einer partiellen Mondfinsternis leuchtet der vom Erdschatten verdeckte Mond rötlich, manchmal nur in blassen Farben. Grund dafür ist laut DWD das in die Erdatmosphäre abgelenkte Sonnenlicht. Laut einer repräsentativen Umfrage des Yougov-Instituts für Meinungsforschung planten mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland, zumindest Phasen der Mondfinsternis zu beobachten.

Los ging es morgens um 5.29 Uhr, gerade als der Trabant von Mitteldeutschland aus gesehen unterging, sagte Melhert. Weiter östlich verpasst man dieses Spektakel, weiter westlich kann man für kurze Zeit die totale Phase beobachten. Die Mitte der Sonnenfinsternis wurde um 6.12 Uhr morgens erreicht, die volle Phase endete kurz vor 7 Uhr morgens.

„Die Mondfinsternis beschreibt den astronomischen Vorgang, bei dem sich der Mond durch den Schatten der Erde bewegt“, heißt es auf der DWD-Homepage in Offenbach. Ein solches Ereignis tritt nur bei Vollmond auf und wenn Sonne, Erde und Mond genau auf derselben Linie im Raum stehen. Dies geschieht jedoch nicht automatisch bei jedem Vollmond. „Grund dafür ist, dass die Umlaufbahn des Mondes um die Erde gegenüber der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, in der sich der Erdschatten befindet, um etwa fünf Grad geneigt ist“, sagt der DWD. Daher geht der Vollmond normalerweise unter oder über dem Schatten der Erde.

(boot/filz/bsch/dpa)