Ein Mann aus Großbritannien nahm zu viele Nahrungsergänzungsmittel – mit schwerwiegenden Folgen. WISSENSCHAFTLICHE FOTOBIBLIOTHEK über Getty Images
In Großbritannien wurde ein Mann wegen einer Überdosis Vitamin D ins Krankenhaus eingeliefert, berichtet CNN.
Daher nimmt der Brite das 375-fache der empfohlenen Menge an Vitamin D ein.
Wegen der hohen Dosis litt der Mann an Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall und musste acht Tage im Krankenhaus bleiben.
In Großbritannien wurde ein Mann wegen einer Überdosis Vitamin D ins Krankenhaus eingeliefert, berichtet CNN. Nach dem Besuch bei einem Ernährungsberater nahm der Brite die 375-fache Dosis ein, die normalerweise einem erwachsenen Mann empfohlen wird. In den folgenden Wochen litt der Mann unter Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall.
Der Mann hatte offenbar zuvor in einer britischen Radiosendung von der Ernährungsberaterin und den Nahrungsergänzungsmitteln gehört. Laut einem Bericht der medizinischen Fachzeitschrift BMJ Case Reports habe er sich daraufhin persönlich an den Berater gewandt. Alamin Alkundi, Co-Autor des Berichts, sagte: „Die behördliche Registrierung ist für britische Ernährungsberater optional und ihr Titel ist nicht geschützt, sodass jeder als Ernährungsberater praktizieren kann.“
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Eine Überdosierung von Vitamin D kann schwerwiegende Folgen haben
Vitamin D wird wie die Vitamine A, E und K in der Leber und den Fettzellen gespeichert. Im Falle einer Überdosierung steigt das Risiko einer Vergiftung des Körpers. Auch das Herz kann durch die Überdosierung angegriffen werden. Im schlimmsten Fall kann der Patient ins Koma fallen.
Nachdem die Symptome auftraten, beendete der Mann die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel. Seine Situation verbesserte sich jedoch nicht. Nach zwei Monaten musste der Brite ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er habe zuvor insgesamt 12,7 Kilogramm abgenommen und einen Nierenschaden erlitten, hieß es. Dann verbrachte der Mann acht Tage im Krankenhaus. Selbst zwei Monate nach seinem Krankenhausaufenthalt waren seine Vitamin-D-Spiegel immer noch höher als normal, heißt es in dem Bericht.
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