Yolanda Klug ist seit Jahren unbekannt – hat sie sich mit Scientology-Anhängern angelegt? Nun hält die Polizei das für möglich.
Im Fall der vermissten 23-jährigen Studentin Yolanda Klug, deren Fall an diesem Mittwochabend bei “Aktenzeichen XY” diskutiert wird, haben die Ermittler eine neue Spur. Das berichten die Mitteldeutsche Zeitung und das Portal Tag24. Demnach könnte die Sekte Scientology eine Rolle beim Verschwinden der jungen Frau spielen.
Klug hat am 25. September 2019 seine WG in der Körnerstraße in Leipzig verlassen – und ist seitdem nie wieder aufgetaucht. Seit 1008 Tagen vermisst die junge Frau Freunde und Verwandte. Die gebürtige Leipzigerin soll vor ihrem Verschwinden viele Kontakte zu Anhängern der Sekte gehabt haben – laut Tag24 soll sie inzwischen Teil der Gruppe gewesen sein.
Fehlt bei „Aktenzeichen XY“: Welche Rolle spielt Scientology?
Vor einigen Jahren habe sich Klug jedoch von Scientology getrennt, heißt es in den Berichten der Ermittler. War diese Trennung der Grund für Klugs Verschwinden? Es ist nicht sicher, aber laut Mitteldeutscher Zeitung will die Polizei derzeit einen Zusammenhang nicht ausschließen. Unterdessen will das Portal Tag24 von Ermittlern erfahren haben, dass die Angehörigen der jungen Frau immer noch Mitglieder der Sekte sind.
Wollte Klug schnell weg? Laut der Mitteldeutschen Zeitung kaufte Klug vor seinem Verschwinden Ende September 2019 Bahntickets nach Hannover und Wien, trat die Reise aber nicht an.
Ein Spürhund der sächsischen Polizei hatte in den Wochen nach Klugs Verschwinden Ermittler zur Burg Gibibenstein geführt. Dort hatte sie sich mit einem Freund zu einer Uni-Party verabredet, aber es war noch nicht klar, ob sie tatsächlich an der Party teilgenommen hatte. Ob die Ermittler nach der von Rudy Cherne moderierten Sendung “Aktenzeichen XY” neue Informationen zu dem mysteriösen Fall erhalten, ist noch ungewiss.
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