Angesichts der Tatsache, dass die Wintersaison 2021/22 noch stark von den Einschränkungen durch die Pandemie geprägt war, fällt die Bilanz recht positiv aus. Tatsache bleibt jedoch, dass bis zum Vorkrisenniveau noch ein weiter Weg zu gehen ist. Andreas Gap, Obmann der Seilbahngruppe Vorarlberg, brachte die negative Bilanz in Zahlen auf den Punkt: „Im Vergleich zum Winter 2018/19 fehlen uns noch 700.000 Erstabonnenten oder 7,6 Prozent des Kassenumsatzes. Inflationsbereinigt müssten die Umsätze um rund 11 Prozent höher liegen, um tatsächlich das Vor-Krone-Niveau zu erreichen.“ Die Blockade kurz vor Weihnachten habe sich negativ auf das Geschäft ausgewirkt: Während viele Gäste aufgrund der Unsicherheit kurzerhand entschieden hatten, ihren Winterurlaub zu nehmen, sei dies der Fall gewesen aufgehoben, andere zogen in die Schweiz, wo die Sicherheitsrichtlinien bekanntlich nicht allzu ernst genommen wurden.
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