Das Dell Technologies Forum 2022 fand am 22. September im Raum 622 im Zürich Oerlikon statt. Das Event tourt derzeit um die Welt und Frank Tonius, General Manager von Dell Technologies in der Schweiz, freut sich besonders, dass ausgerechnet Zürich die erste Station in Europa ist. Tonius freut sich sehr, seinen Kunden und Partnern wieder in die Gesichter blicken zu können, wie er in seiner Eröffnungsrede erklärt. Die letzten beiden Ausgaben des Forums wurden nur als Stream abgehalten.
Tonyus erklärt die „Innovationen“ im Thema der Veranstaltung. Allerdings stellt er sich sofort die Frage „Was bedeutet Innovation?“. Für Dell bedeutet Innovation immer Erneuerung. Man muss immer etwas erneuern und verbessern, um innovativ zu sein.
Dank einer weltweiten Studie zum Thema Innovation wurden drei Hauptfaktoren identifiziert, die Innovationen im Unternehmen fördern. Diese Faktoren sind:
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Konnektivität: Mitarbeiter sollten dort arbeiten können, wo sie am besten arbeiten, denn „Arbeitsleistung ist wichtiger als Standort“.
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Produktivität: Mitarbeiter müssen sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und darauf vertrauen können, dass die von ihnen verwendete Technologie funktioniert.
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Empathie: Laut der Dells-Umfrage hatten 94 Prozent der Befragten das Gefühl, dass ihre Vorgesetzten ihnen überhaupt nicht zuhörten. In einem solchen Klima werden einige innovative Ideen nicht einmal angeboten.
Während Unternehmen selbst mehr Empathie bieten müssen, kann Dell bei Konnektivität und Produktivität helfen. Mitarbeiter können nur dann innovativ sein, wenn alle Faktoren erfüllt sind. Und letztlich: „Menschen bringen Innovation.“
Was Dell in Bezug auf Innovation tut und tun möchte
Als nächstes auf der Bühne ist Sascha Mayer, Senior Director Advance Sales for Central and Northern Europe bei Dell Technologies. Mayer sprach über die verschiedenen Innovationen, die Dell bereits gemacht hat. Er erwähnt einen Hybridbetrieb, bei dem Dell sowohl bei der Hardware als auch bei der Software Fortschritte macht. Hardwareseitig zum Beispiel mit „Seamless Connectivity“ bei den Latitude-Convertibles oder mit dualen Lade-Dockingstationen, die sowohl Laptops als auch Handys aufladen können.
Dell will auch in der Cloud vorankommen. Laut Meyer sind sich alle einig, dass Multi-Cloud die Zukunft ist. 76 Prozent der Dell-Kunden nutzen bereits mehrere Clouds. In vielen Fällen ist es jedoch „Multi-Cloud by Default“, es gibt keine klare Strategie, was zu Verwirrung führt, was wiederum zu höheren Kosten und Produktivitätsverlusten führt.
Stattdessen will Dell seine Kunden in „Multi-Cloud by Design“ einführen. Kunden brauchen eine klare Strategie, aber auch Lieferanten brauchen Verfügbarkeit. Im Rahmen von „Project Alpine“ will Dell seine Speicherlösungen mit allen Hyperscalern integrieren und die Betriebskonsistenz über alle Umgebungen hinweg sicherstellen. Aber dies ist nur eines der Projekte, an denen Dell arbeitet.
Was macht das Fahrrad hier?
Der letzte Redner des Eröffnungsplenums war Fabian Cancellara, Radsportmeister und Olympiasieger. Der Radprofi erklärt, wie sich die digitale Transformation auch auf seine Karriere ausgewirkt hat. Zu Beginn Ihrer Karriere standen Ihnen Statistiken und Analysen kaum zur Verfügung, aber diese Tools werden mit der Zeit immer wichtiger.
Vor seinem letzten großen Sieg (Gold im Einzelzeitfahren in Rio de Janeiro 2016) wusste sein Trainerteam aufgrund von Analysen bereits, dass eine Medaille möglich war. Es gab ihm Selbstvertrauen. Aber Cancellara betont, dass der Mensch immer im Mittelpunkt stehen sollte. Selbstbewusstsein durch Analyse konnte nur auf dem positiven konstruktiven Gefühl wachsen, das er bereits vorher hatte.
Dies sollte auch in anderen Bereichen der Fall sein. Digitale Innovation muss um Menschen herum aufgebaut werden.
Ausstellung, Flüstern und Fahrrad
Nach der Präsentation des Olympiasiegers ergriff Frank Tonius das Wort und erläuterte das Konzept der zweiten Hälfte der Veranstaltung. Verschiedene Dell-Partner bauten auf der „Expo“ eigene Stände auf, an denen Produkte und Lösungen besichtigt und diskutiert werden konnten.
Am Rande der Messe gab es auch eine Breakout-Session, bei der Vertreter von Dell und anderen Partnern Themen wie Zero Trust, Bedrohungsüberwachung, künstliche Intelligenz und Hybrid-Computing sowie Software Managed Storage näher betrachteten. Was originell war: Die Teilnehmer dieser Sessions trugen Kopfhörer und die Referenten ein Mikrofon. Auf diese Weise können bis zu drei Sitzungen nebeneinander abgehalten werden.
Zwischen der Expo und den Sessions gab es auch verschiedene Unterhaltungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Sie können sich also an den Kaffee- oder Eisständen umsehen. Wer es besonders sportlich mag, könnte versuchen, das Tempo von Fabian Cancellara bei seinem Olympiasieg in Rio auf einem Trainingsrad mitzugehen.
Eine schwierige Phase für den Sender
Ebenfalls bei den Breakout-Sessions war Sarah Shields, Vizepräsidentin von Channel EMEA. Unter dem Titel „Channel Strategy and Business Update 2022“ gab sie einen Überblick und Ausblick auf das Channel-Geschäft. Sie kann auf zweieinhalb sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken.
Dell meldete im ersten Halbjahr 2022 ein zweistelliges Wachstum. In der zweiten Jahreshälfte wird mit einem Flat-out gerechnet. Die digitale Transformation halte nicht an und auch hybrides Arbeiten werde wichtiger, aber „die wirtschaftliche Lage ist schwierig“.
Die langfristige Zukunft sieht gut aus, aber eine schwierige Phase liegt vor uns. Shields warnt die anwesenden Partnervertreter: „Die Preise werden im Oktober steigen.“ Wenn Sie bereits einen Auftrag bei Dell in Arbeit haben, sollten Sie ihn besser auf September verschieben.
Frank Tonjus hat wieder das letzte Wort. Er bedankte sich nochmals bei allen Besuchern und Sponsoren und überreichte drei signierte Cancellara-Shirts. Dann übergibt er das Mikrofon an Djane Monica Babilon, die die After-Party des Forums eröffnet.
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