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Zügiger Bau von Hochwasserschutzanlagen zum Schutz der Gemeinden

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Nach den Unwettern vom Wochenende sind einige Gemeinden im Südburgenland noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Kommunen wie Mogersdorf und Rohr wollen nun so schnell wie möglich Rückhaltebecken bauen, die bereits geplant sind.

30.05.2022 18:55

Heute online, 18.55

In Rohr (Kreis Gussing) verwandelten sich die Straßen in der Nacht zum Freitag innerhalb von Minuten in reißende Bäche. Außerhalb des Dorfes flossen die Wassermassen die Hänge hinab. Die Samen waren erst vor kurzem auf den Feldern gesät worden, und der lockere Boden konnte das Wasser nicht lange halten.

ORF Seed wurde erst kürzlich auf diesem Feld angepflanzt

Überschwemmungen

Der Schlamm drang in den Heizungskeller des Hauses von Helga Hirschbeck ein. „Es war Flut, wenn ich draußen war, würde es mich mitnehmen. Und am Freitag gab es noch einen Sturm, der in Sekundenschnelle passiert ist“, sagte Hirschbeck. Andere hatten mehr Glück. Normale Wassersperren hätten das Schlimmste verhindert, sagt Johann Jost: „Hätte ich die Gassenbretter nicht gehabt, wäre der ganze Keller unter Wasser und voller Matsch gestanden.“

Die Gemeinde Rohr hat sehr früh in den Hochwasserschutz investiert, will ihn nun aber schnellstmöglich ausbauen. Wir haben fertige Pläne für Hochwasserschutzbecken oder Hangwasserschutzanlagen, wir sind in Verhandlungen mit Grundstückseigentümern, damit die Gemeinde diese Grundstücke kaufen und mit den notwendigen Baumaßnahmen beginnen kann, natürlich nach Einreichung etc. .“ sagt Bürgermeister Gernot Kremsner (Liste).

ORF Viele Straßen waren matschig

Rückhaltebecken für längeren Regen

In Sulz bei Gussing schützen zwei Rückhaltebecken zumindest den östlichen Kern vor Hochwasser. Optimal funktionieren solche Systeme, wenn es ein bis zwei Wochen regnet, wie zuletzt 2009. Erdrutsche auf den Straßen können sie nicht immer verhindern.

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„Wie letzte Woche hatten wir in Sulz für ganz kurze Zeit – für einen Zeitraum von 30 Minuten – 30 Liter und einmal 15 Liter. Rückhaltebecken fangen nicht an zu verweilen, Rückhaltebecken schon – wenn es lange regnet“, sagte Martin Jandrisiewicz, Kommandant der Feuerwehr Sulz. Mogersdorf will die geplanten Rückhaltebecken jedenfalls schnellstmöglich errichten.