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Der Fund von ausrangierten Paketen in der Gemeinde Oed-Öhling (Kreis Amstetten) führte die Polizei zu zwei Lieferanten, die nun der Unterschlagung verdächtigt werden. Bei den Männern wurden Kleidung, Sportartikel und Parfums beschlagnahmt.
18.08.2022 14.12
Online ab heute, 12.14 Uhr
Die Ermittlungen begannen am 9. August nach einem Bericht über weggeworfene Pakete in einem Waldgebiet. Infolgedessen wurde ein 32-jähriger ungarischer Lieferant als Tatverdächtiger identifiziert.
Nach Angaben der Landespolizei Niederösterreich gab er zu, seit dem 26. Juli Pakete geöffnet und Waren exportiert zu haben. Er entsorgt unnötige Verpackungen und deren Inhalt in Waldgebieten oder Maisfeldern. Die Polizei berichtete in diesem Zusammenhang von zwei weiteren Orten in Oed-Öhling und Wallsee (Kreis Amstetten).
LPD Niederösterreich Zusteller sollen Pakete in Waldgebieten und Getreidefeldern deponiert haben
Auch ein 33-jähriger ungarischer Lieferant wurde als Tatverdächtiger identifiziert. Er räumte drei Fälle von Unterschlagung ein. Laut Polizei vermerkten die Männer die Pakete im Trackingsystem als „zugestellt“.
Einige der beschlagnahmten Waren wurden bereits Opfern zugeschrieben. Für rund 60 Standorte sei dies jedoch noch nicht der Fall, so die Ermittler. Die gefundenen Pakete waren an Empfänger in Aschbach, Oed-Jolling und Amstetten-Mauer adressiert. Die Polizeiinspektion Oed (Telefon 059133-3109) bittet die Opfer, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Die Angeklagten wurden bei der Staatsanwaltschaft Sankt Pölten angezeigt.
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