Starker Hagel hat am Freitag die höchste Unwetterwarnstufe in Österreich ausgelöst. Auch die Bundeshauptstadt bleibt nicht verschont.
In Österreich zieht am späten Freitagabend ein Sturm auf und hält die Einsatzkräfte auf Trab. Inzwischen haben die Gewitter in der Alpenrepublik eine solche Stärke erreicht, dass die Österreichische Unwetterzentrale die höchste Unwetterwarnung herausgegeben hat.
„Stay home“ – Warnung vor starkem Hagel
Aktuell gilt im Bundesland Niederösterreich (um 20:30 Uhr) die Warnstufe VIOLETT! Gerade in den Kreisen Zwettl und Gmünd tut sich gerade viel. Doch der Sturm wird nicht im Norden Österreichs bleiben, sondern weiter nach Osten ziehen – also muss sich auch die Bundeshauptstadt warm anziehen.
Starker Regen und Sturm
„Insbesondere ab ca. 20:00 Uhr kann es rund um Wien zu lokalen Gewittern kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist in den westlichen und nördlichen Vororten am höchsten, wobei die Hauptgefahren von sintflutartigen Regenfällen und teilweise heftigen Böen ausgehen“, erklärte UBIMET-Experte Nicholas Zimmermann.
Die höchste Sturmwarnungsstufe wird in Österreich ausgegeben
Äußerst ungünstiges Wetter für ein Unwetter in der Bundeshauptstadt, denn am Freitag startete das 39. Donauinselfest. Beim größten kostenlosen Open-Air-Festival Europas erwartet die Besucher drei Tage lang ein volles Programm. Stars wie Matea, Nico Santos oder Melissa Naschenweng heizen den Fans so richtig ein.
Donauinselfest 2022: Diese Stars werden in Wien präsentiert
Trotz der hohen Temperaturen mussten Musikfans aus aller Welt ihre Regenklamotten anziehen, denn am späten Abend ziehen voraussichtlich die Stürme nach Wien. Den Einsatzkräften der Feuerwehr dürfte jedenfalls eine lange Nacht bevorstehen.
Gewitter am Wochenende
Der Samstag beginnt im Norden und Nordosten mit leichter Bewölkung, teilweise Regen in der Nacht. Im Laufe des Tages bilden sich vor allem im Nordosten und im südlichen und östlichen Gebirge wieder gesonderte Niederschläge und Gewitter. Im Westen und im Donauraum ist es meist sonnig und freundlich. Der Westwind weht mäßig bis lebhaft aus Nordost und nimmt im Laufe des Tages ab.
Am Sonntag gibt es vor allem im Süden und Osten zunächst noch einige Restwolken oder stellenweise Hochnebel, am Morgen bahnt sich die Sonne endlich ihren Weg durch meist harmlose Wolkengebiete. Tagsüber bilden sich in den westlichen Nordalpen nur wenige Schauer oder warme Gewitter, im Flachland bleibt es trocken. Der Wind weht meist schwach bis mäßig.
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