Die europäischen Aktienmärkte werden im frühen Handel etwas höher gesehen. Der DAX soll um 0,2 % auf 13.846 Punkte steigen und auch der Euro Stoxx 50 sollte einen guten Start hinlegen.
Dax 13.816,61
Die Wall Street sowie die Börsen in Asien geben keine klare Richtung vor. Wie bereits am Vortag angemerkt, dürfte das Handelsvolumen gering bleiben, da sich viele Marktteilnehmer noch im Sommerurlaub befinden.
Der Ölpreis, der am Vortag angesichts der schwachen Wirtschaftsentwicklung in China unter Druck stand, hat sich etwas erholt. Andererseits werden Gas-Futures in Europa noch immer in schwindelerregender Höhe gehandelt und dürften zusammen mit der Gassteuer den Rückgang des deutschen Verbrauchs verstärken.
Ein Blick in den Kalender zeigt, dass auch die bereits zu Ende gehende Berichtssaison in die Sommerpause geht. Aus Deutschland steht am Vormittag der ZEW-Konjunkturerwartungsindex für August auf dem Programm, am Nachmittag folgen Daten zum US-Immobilienmarkt.
Der ZEW-Konjunkturerwartungsindikator dürfte laut DZ Bank weiter sinken. Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft verschlechterten sich angesichts der Vielzahl anhaltender Probleme weiter. Lieferkettenprobleme, hohe Inflation und möglicherweise drohende Gasknappheit in den kommenden Wintermonaten sind nur einige Aspekte, die gegen einen wirtschaftlichen Aufschwung sprechen. Zuletzt wurden Niedrigwasser im Rhein und anderen Flüssen gemeldet, die wichtige Transportadern für Rohstoffe wie Kohle oder Raffinerieprodukte sind.
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