Foto: JohnWilliamDoe (CC BY-SA 3.0)
Covestro hat eine verbindliche Vereinbarung zum Verkauf seines Geschäfts mit additiver Fertigung an Stratasys unterzeichnet. Der Verkaufspreis beträgt rund 43 Millionen Euro. Darüber hinaus ist ein variabler Gewinn von bis zu 37 Millionen Euro geplant, der vom Erreichen verschiedener Erfolgsparameter abhängt.
Mit der Entscheidung, das Geschäft mit additiver Fertigung zu veräußern, optimiert Covestro sein Portfolio konsequent weiter, um sich noch schlagkräftiger aufzustellen und sich noch stärker auf das umfangreiche Angebot für Kunden in seinen Kernkundenindustrien konzentrieren zu können.
„Die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln ist ein wachsender, aber auch ein sehr wettbewerbsintensiver Markt“, sagte Dr. Thomas Töpfer, Finanzvorstand von Covestro. „Wir sind überzeugt, dass Stratasys die optimalen Voraussetzungen bietet, um das weitere Wachstum unseres ehemaligen Additive-Manufacturing-Geschäfts in diesem Umfeld zu begleiten.“
Das verkaufte Covestro-Geschäft umfasst Mitarbeiter, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Produktionsstätten und Büros in den Niederlanden, Deutschland, den Vereinigten Staaten und China sowie den Zugang zu einem großen Netzwerk von Partnern weltweit. Das Unternehmen bietet Materiallösungen für gängige 3D-Druckverfahren im Polymerbereich. Das Geschäftsportfolio der additiven Fertigung umfasst auch Produkte aus dem Geschäftsbereich Resins & Functional Materials, der 2021 von DSM übernommen wurde. Dazu gehören Marken wie Somos und Addigy. Der Deal soll im ersten Quartal 2023 abgeschlossen werden.
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