Ausbildung
Auch im dritten Jahr der Pandemie, kurz vor Unterrichtsbeginn, wird nicht klar sein, welche Corona-Maßnahmen ab Herbst in den Schulen gelten. Über Themen wie die Maskenpflicht will das Bildungsministerium erst am 29. August entscheiden.
10.08.2022 22.13
Online seit gestern, 13:22 (Update: gestern, 17:18)
Kultusminister Martin Polašek (ÖVP) sieht das nicht als zu kurzfristig an, wie er im Interview mit dem ORF Oberösterreich am Mittwoch in Linz sagte. Ihm zufolge können die besten Maßnahmen ergriffen werden, wenn der Verlauf der Pandemie weiter überwacht wird.
Regulierung hängt von mehreren Faktoren ab
Die Maßnahmen sollen unter anderem auch davon abhängen, mit welcher Art von Virus wir im Herbst konfrontiert werden, also wie ansteckend und gefährlich er sein wird. Es hänge auch davon ab, wie ausgelastet die Krankenhäuser sein werden, sagt Polashek.
Für Schulen gibt es keine Sonderregelungen
Fest steht aber: Positiv getestete, aber asymptomatische Lehrkräfte dürfen unterrichten. Die Maßnahme sei eine gesundheitspolitische Entscheidung, keine erzieherische, sagt der Minister. Es wurde auch gefordert, dass Schulen keine Sonderregelungen erhalten sollten, da sie ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens sind.
Zuständig sind die Elternvertreter
Die Vorbereitung auf das neue Schuljahr ist den Elternvertretern nicht genug. Sie befürchten beispielsweise, dass bei einer Umstellung auf Homeschooling wertvolle Unterrichtszeit verloren geht, weil die Abläufe nicht klar geregelt sind.
Antwort der Studierendenvertretung
Auch der designierte Sprecher der AHS Volksschule, Emil Schachtschnabel, sah die Entscheidung kritisch. Ihm zufolge sollen infizierte Lehrer nicht in die Schule kommen können. Gesundheit geht vor.
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