Germany

Die Europäische Kommission sieht ein Ende der “akuten” Phase der Pandemie

Die Europäische Kommission sieht Europa am Ende der „akuten“ Phase der Corona-Pandemie. „Wir treten in eine neue Phase der Pandemie ein und bewegen uns von einem Notstandsregime zu einem nachhaltigeren Management der Krone“, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch. Ihre Behörde hat empfohlen, dass die EU-Mitgliedstaaten derzeit niedrigere Coronavirus-Infektionsraten verwenden, um die Gesundheitssysteme und die Pandemievorsorge zu stärken.

Von der Layen erklärte, dass weiterhin Vorsicht geboten sei. „Die Zahl der Infizierten in der EU ist nach wie vor hoch und weltweit sterben noch immer viele Menschen an Covid-19.“ Auch neue Varianten könnten entstehen und sich ausbreiten. “Wir müssen mehr impfen, stärken und testen.”

„Bei den neuen Versionen ist die Frage nicht, ob sie kommen, sondern wann“, sagte EU-Kommissionsvizepräsidentin Margaritis Shinas. Die Europäische Kommission hat daher die Mitgliedstaaten aufgefordert, die Anzahl der Auffrischungsimpfungen zu erhöhen und genügend Proben zu besorgen, um neue Optionen zu identifizieren.

Reduzierung der Hospitalisierungsrate

Bei der Überwachung des Infektionsgeschehens schlägt die Behörde „die Einrichtung integrierter Überwachungssysteme vor, die nicht mehr auf der Identifizierung und Meldung aller Corona-Fälle beruhen, sondern auf zuverlässigen und repräsentativen Einschätzungen“.


Aufgrund von Massenimpfungen und dem Aufkommen der weniger aggressiven Omicron-Variante des Coronavirus ist die Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle durch das Coronavirus in den EU-Ländern trotz anhaltend hoher Fallzahlen in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Infolgedessen haben viele Länder die Kronenmaßnahmen gelockert oder zurückgezogen.

  • Veröffentlicht / aktualisiert:

  • Veröffentlicht / aktualisiert:

  • Empfehlungen: 3

  • Veröffentlicht / aktualisiert:

  • Empfehlungen: 1

Mit der Pandemie haben die EU-Länder auch ihre eigenen Impfstoffe entwickelt. „Nach einer beispiellosen Erweiterung hat die EU eine Produktionskapazität erreicht, die drei bis vier Milliarden Impfstoffdosen pro Jahr entspricht“, sagte EU-Industriekommissar Thierry Breton. Daher muss ein Teil dieser Kapazität für zukünftige Gesundheitskrisen reserviert werden.

FAZ Frühdenker – Der Newsletter für Deutschland

werktags um 18:30 Uhr

ANMELDUNG