Allerdings war dies nicht das letzte Entrecote für die Genfer Grünen. Bereits im Mai wollte die Partei ihre Politiker dazu zwingen, bei öffentlichen Auftritten im Rahmen ihres Mandats auf Fleisch zu verzichten.
Dies sorgte jedoch in der ganzen Schweiz für Schlagzeilen. Nach hitzigen Diskussionen kam die Partei wie angekündigt zu ihrer Entscheidung zurück.
Mit 79 Ja-Stimmen gegen eine Stimme und 13 Enthaltungen war die Entscheidung eindeutig. Das Verbot wurde durch eine deutlich vagere Aussage zur „Übereinstimmung mit den Werten des Parteiprogramms“ ersetzt.
Ein neues Kapitel im Partyprogramm
“Die Debatte um den Fleischkonsum war manchmal schmerzhaft, aber sie war notwendig”, sagte der Genfer Nationalrat Dolphin Kloppenstein Brodgini gegenüber Le Temps. Die Grünen seien in der Verantwortung, konkrete Vorschläge zu diesem Thema zu machen, sagte der Vorsitzende der Genfer Grünen.
Bei der Sitzung hinter verschlossenen Türen fügten die Delegierten ihrem Legislativprogramm ein Kapitel zum Fleischprogramm hinzu. Dies sei das Ergebnis eines Kompromisses, lobte Kloppenstein. (gb)
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