24. April 2022 um 13:41 Uhr
Zeuge verfolgt Täter: Vier Verletzte bei Raserunfall in Leverkusen
Eine Mutter, ihre beiden Kinder und ein Kind einer anderen Familie wurden am Samstag auf einer fahrenden Insel in der Von-Knoringenstraße von einem Auto angefahren.
Foto: Uwe Miserius
Leverkusen Update In Leverkusen ist ein Mann in eine Menschengruppe gekracht. Er verließ den Tatort, ohne den Verwundeten zu helfen, aber die Polizei konnte den Mann mit Hilfe von Zivilisten schnell festnehmen.
Bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Steinbücheler Straße / Von-Knoeringen-Straße, bei dem ein Autofahrer (47) in eine Menschengruppe prallte, waren am Samstag eine Frau aus der Ukraine, ihre beiden Kinder und ein weiteres Kind (11) aus einer anderen Familie Nachmittags verletzten sich die 30-jährige Mutter und ihr älteres Kind (8) nach aktuellen Erkenntnissen schwer. Nach Erstversorgung vor Ort seien alle Patienten in Krankenhäuser in Leverkusen gebracht worden, teilte die Feuerwehr Leverkusen mit.
Nach der Kollision verließ der Fahrer die Unfallstelle, ohne sich um die Opfer zu kümmern. Er sei jedoch später von der Polizei festgenommen und zur Blutentnahme auf die Polizeiwache gebracht worden, sagte Polizeisprecher Marcus Pafhausen am frühen Samstagabend. Es stellte sich heraus, dass der Mann alkoholisiert fuhr.
Zeugen beobachteten laut Polizei, wie der Fahrer eines schwarzen Jaguars mit überhöhter Geschwindigkeit vom Steinbücheler der Von-Knoeringen-Straße abbiegen wollte – Beobachter sprachen von mehr als 120 Stundenkilometern auf der Straße in der Innenstadt. Der Mann verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf einer Straßeninsel in eine Menschengruppe. Er erwischte die Mutter, die eines ihrer Kinder an den Armen hielt. Bei der Kollision stürzte ein Kinderwagen mit einem anderen Kind, das sie schob. Das Kind ist unverletzt. Der Unfallverursacher ist weggezogen.
Der Fahrer hinter dem Jaguar reagierte jedoch schnell und konnte den flüchtenden Fahrer vom Unfallort bis zu seiner Wohnung verfolgen. Während der Fahrt informierte er die Polizei über seinen Aufenthaltsort. Die Polizei nahm den Jaguar-Fahrer in seiner Wohnung fest.
Neben der Polizei war auch die Berufsfeuerwehr vor Ort: Zwei Rettungswagen, zwei Rettungswagen und ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurden von der Leitstelle zum Einsatzort geschickt. „Nach der ersten Reaktion wurden sofort die Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr und der dritte Rettungswagen zum Einsatzort geschickt“, sagte Lageleiter Ivo Fron.
Der Einsatz von Polizei und Rettungsdiensten führte zu langen Staus im Umfeld des Geländes. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach soll auf dem Weg zum PSD-Wahlkampf in Leverkusen verspätet eingetroffen sein.
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