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Ein Minister will diesen Menschen den Klimabonus streichen – die Politik

Obwohl die Auszahlung des 500-Euro-Klimabonus bereits angelaufen ist, stellt der Innenminister dies nun für einen Personenkreis in Frage.

Eigentlich soll der Klimabonus die CO2-Steuer kompensieren, die nun im Oktober statt im Juli kommt. Inflationsbedingt verzögerte sich die neue Steuer, stattdessen gibt es 250 Euro extra für alle, die seit 183 Tagen einen Hauptwohnsitz in Österreich haben.

In Tirol ist man darüber nicht ganz glücklich. Dort findet am 25. September die Landtagswahl statt. Aktuellen Umfragen zufolge liegt die ÖVP unter Anton Mattel mindestens 18 Prozent im Minus gegenüber der letzten Abstimmung. Einer der größten Gewinner dieser Verluste ist die FPÖ.

Minus 20 Prozent – ​​ÖVP droht Wahlversagen in Tirol >>

„Sofortige Überarbeitung“ beantragt.

In mehreren Medien hat die Tiroler Volkspartei nun einen neuen Vorschlag vorgebracht: Der Klimabonus soll nicht an Asylsuchende gezahlt werden. Alles andere wäre ein “inakzeptables und katastrophales Signal”, und sie forderten eine “unverzügliche Überprüfung der Zahlungsbedingungen durch die Bundesregierung”. Laut Astrid Mair, der für Sicherheitspolitik zuständigen Landtagskandidatin, würde eine Pauschalzahlung Anreize zum Überlaufen schaffen und die Grünen würden sich im eigenen Wahlkreis kaufen wollen, was sie für richtig halten.

“Die Aufgabe ist es, nachzujustieren”

Harte Äußerungen an den grünen Klimaminister, denen sich nun auch Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) offen anschließt. Auf einer Pressekonferenz in Tirol angesprochen, sagte er, „die Aufgabe hier ist, sich entsprechend anzupassen und zu sehen“, ob die Genauigkeit gegeben sei.

„Ich gehe davon aus, dass dies auch in der zuständigen Abteilung geschehen wird“, sagte Karner laut „orf.at“ in Richtung Gewessler. Auch Tirols Landeshauptmann Günter Platter schloss sich seinem potenziellen Nachfolger Anton Mattel an.

Nav-Konto Leo-Zeit 06.09.2022, 20:34 | Akt: 06.09.2022, 21:04 Uhr