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Strom kostet in Michigan 830 Prozent mehr als in Gondo

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Präsident Daniel Squari hat gut lachen: In seiner Gemeinde …

Nun ist es also offiziell! In der Schweiz werden die Strompreise nächstes Jahr so ​​stark steigen wie befürchtet. Im Durchschnitt wird Strom für Haushalte und Gewerbe um 27 Prozent teurer. Aber dieser Durchschnitt sagt nichts über Glück oder Pech mit der Elektrizität in einzelnen Gemeinden aus. Denn die Unterschiede sind teilweise riesig.

Das zeigt sich in den offiziellen Stromtarifen der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom), die gestern die Preise für 2023 für alle Gemeinden der Schweiz bekannt gegeben hat.

Schock in Oberlunhofen

Gemeinden wie Oberlunkhofen AG oder Richigen BE haben nicht so viel Glück. In der kleinen Gemeinde Worb BE ist Strom so teuer wie nirgendwo sonst in der Schweiz. Hier kostet eine Kilowattstunde Strom den Verbraucher 70,78 Rappen. Das sind satte 177 Prozent mehr als in diesem Jahr.

Noch grösser dürfte der Schock in Oberlundhofen ausfallen: Eine Kilowattstunde kostet hier laut Elcom «nur» 58,11 Rappen. Der Aufpreis von 284 Prozent ist Schweizer Rekord!

So entsteht der Strompreis

1. Tarif für die Netznutzung: Preis für die Übertragung des Stroms durch das Netz von der Anlage bis zum eigenen Haus. Sie wird durch die Netzkosten bestimmt, d.h. für Bau, Wartung und Betrieb.

2. Energietarif: Der Preis für die gelieferte elektrische Energie. Der Netzbetreiber erzeugt diese Energie entweder mit eigenen Kraftwerken oder kauft sie von Lieferanten zu.

3. Abgaben an die Gemeinde: kommunale und kantonale Abgaben und Abgaben. Dazu gehören zum Beispiel Konzessionsabgaben oder kommunale Energiesteuern.

4. Netzzuschlag: Umfasst Bundesabgaben zur Förderung erneuerbarer Energiequellen, zur Unterstützung großer Wasserkraft und zur ökologischen Sanierung von Wasserkraft. Die Höhe der Gebühr wird jährlich vom Bundesrat festgelegt.

1. Tarif für die Netznutzung: Preis für die Übertragung des Stroms durch das Netz von der Anlage bis zum eigenen Haus. Sie wird durch die Netzkosten bestimmt, d.h. für Bau, Wartung und Betrieb.

2. Energietarif: Der Preis für die gelieferte elektrische Energie. Der Netzbetreiber erzeugt diese Energie entweder mit eigenen Kraftwerken oder kauft sie von Lieferanten zu.

3. Abgaben an die Gemeinde: kommunale und kantonale Abgaben und Abgaben. Dazu gehören zum Beispiel Konzessionsabgaben oder kommunale Energiesteuern.

4. Netzzuschlag: Umfasst Bundesabgaben zur Förderung erneuerbarer Energiequellen, zur Unterstützung großer Wasserkraft und zur ökologischen Sanierung von Wasserkraft. Die Höhe der Gebühr wird jährlich vom Bundesrat festgelegt.

Kraftwerk im Dorf

Die Stromversorgung der Schweiz befindet sich in der kleinen Gemeinde Valle Gondo. Hier kommt Strom für 8,49 Rappen pro Kilowattstunde aus der Steckdose. Oder vom großen Wasserkraftwerk. «Wir haben langfristige Konzessionsverträge mit dem Kraftwerk», sagt Bürgermeister Daniel Squarati (38) gegenüber Blick. „Wir bekommen Strom zu Gestehungskosten, teilweise sogar umsonst.“

Da Gewerbebetriebe in Gondo etwas mehr für Strom bezahlen, sind Privatpersonen in Gondo noch besser dran. Strom sorgt in Haushalten für Licht, Musik oder saubere Wäsche für sagenhafte 6,6 Rappen pro Kilowattstunde. „Dieser Strompreis ist Teil unserer Standortförderung“, sagt Squarati.

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Intelligente Planung

Auch in der Gemeinde Geltwil AG müssen die 221 Einwohnerinnen und Einwohner aufgeatmet haben, als sie von den Stromtarifen erfuhren. Hier bleibt der Strompreis unverändert, nur der Tarif für die Netznutzung steigt leicht an. Mit einem Gesamtpreis von 15,56 Rappen pro Kilowattstunde schaffte es die kleine Gemeinde im Aargau nur knapp unter die zehn günstigsten Gemeinden der Schweiz.

Grund dafür ist laut Stromversorger Elektra Geltwil eine kluge Planung. Die Gemeinde hat vor drei Jahren den gesamten Strom für 2023 gekauft. Damals waren die Stromkosten deutlich günstiger als heute.

Die Auswahl an Stromtarifen in der Schweiz ist riesig. Das hat unter anderem damit zu tun, dass es in der Schweiz statt einiger weniger grosser Stromversorger insgesamt 630 Netzbetreiber gibt. Von ganz kleinen, die nur wenige Haushalte beliefern, bis hin zu großen Anbietern mit mehreren hunderttausend Kunden. Sie sind alle frei darin, wo und wie sie ihren Strom beziehen.

Es kostet mehr

EWZ versorgt beispielsweise die Stadt Zürich mit Strom aus eigenen Stauseen und Flusskraftwerken. Die Folge: Der Stromtarif steigt nur minimal. Im Gegenteil, zum Beispiel in Oberlunhofen, wo die Gemeinde zu spät auf die Strompreiserhöhung reagiert hat und nun Energie teuer am freien Markt einkaufen muss.

Im Extremfall steigen die Stromkosten für einen Haushalt um fast 3000 Franken. Auch der Schweizer Durchschnitt ist weniger extrem. Elcom hat ausgerechnet, wie viel mehr ein typischer Schweizer Haushalt mit einem Verbrauch von 4500 Kilowattstunden pro Jahr nächstes Jahr ausgeben muss.

Ein vierköpfiger Haushalt zahlt im nächsten Jahr 27 Rappen pro Kilowattstunde für Strom, d.h. 5,8 Rappen pro Kilowattstunde mehr als 2022. Konkret bedeutet dies, dass die Stromrechnung um 261 Franken pro Jahr steigen wird. Das gibt. in der ganzen Schweiz.

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