Die zehnte Etappe der Tour de France musste abgebrochen werden. Der Grund: Bis zu 20 Demonstranten blockierten die Straße mit Pyrotechnik.
Kurz vor dem Ziel wurde die zehnte Etappe der Tour de France am Dienstag für wenige Minuten unterbrochen. Rund 37 km vor dem Ziel in Megève wurde das Rennen wegen eines Sitzstreiks neutralisiert. Ein paar Leute saßen auf der Straße und zündeten unter anderem Wunderkerzen an.
Also stiegen die Fahrer ab und warteten auf eine Lösung der Situation.
Der Deutsche verpasste das Gelbe Trikot
Damals lag der Italiener Alberto Bettiol vorne, nachdem er sich mit dem deutschen Radprofi Leonard Kämna von einer großen Ausreißergruppe abgesetzt hatte. Ganze sieben Minuten lag das Peloton zurück.
Fernsehbilder zeigten bis zu 20 Demonstranten auf der Straße, die Pyrotechnik abfeuerten. Die Organisation der Tour gab bekannt, dass die Etappe nach der Neutralisierung mit den gleichen Zeitintervallen fortgesetzt werden sollte. Das Rennen wurde nach zehn Minuten fortgesetzt.
Am Ende belegte Kämna (Bora-hansgrohe) den zehnten Platz und den zweiten Gesamtrang. Am Ende hatte Titelverteidiger Tadej Pogacar nur elf Sekunden Rückstand.
Der Däne Magnus Kort Nielsen (EF Education) gewann die Zwischenetappe in den Alpen, die nach 148,1 km in Megève endete. Routinier Simon Geschke verteidigte derweil das Bergtrikot und Georg Zimmermann (Intermarche-Wanty-Gobert Materiaux) wurde als bester Deutscher Sechster.
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