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Einer wurde bei einem Brand im Mühlviertel verletzt

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Am Sonntagabend ist im Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Haibach im Mülkreis (Landkreis Urfar) ein Feuer ausgebrochen. Die Herausforderung für die zehn alarmierten Feuerwehrleute besteht darin, Wasser für die Brandbekämpfung bereitzustellen. Ein Anwohner erlitt Verbrennungen.

30.05.2022 09.20

Online ab heute, 9.20 Uhr

Ein 25-jähriger Anwohner habe gegen Mitternacht von einem lauten Knall im Haus erfahren, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Zusammen mit ihrem Freund entdeckte sie das Feuer auf dem sogenannten Dachboden.

Insgesamt etwa 150 Notdienste

Der Vater der Frau kam zu den beiden, um bei den ersten Löschversuchen zu helfen – bis die Feuerwehr eintraf. Zehn Teams aus der Umgebung kamen mit rund 150 Helfern. Die Berufsfeuerwehr aus Linz kam mit Spezialausrüstung zur Hilfe. Das Feuer habe sich bereits auf die gesamte Decke ausgebreitet, teilte die Polizei mit.

HAW Herbert Denkmeier

Ein Problem war jedoch die Versorgung mit Löschwasser, wie das Feuerwehrkommando des Kreises Urfahr-Umwelt mitteilte. Ein zwei Kilometer langer Schlauch musste verlegt werden. Der Feuerwehr gelang es anschließend, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen und auch ein Übergreifen auf ein benachbartes Mehrfamilienhaus zu verhindern.

Gebrauchte Drohne und Wärmebildkamera

Der Einsatz dauerte jedoch mehrere Stunden, da das Feuer in der Dämmwolle mit großem Aufwand gefunden und gelöscht werden musste. Dabei seien auch eine Drohne und eine Wärmebildkamera eingesetzt worden, hieß es in der Erklärung.

Eine Person wurde verletzt: Der Vater, ein 25-jähriger Bewohner, zog sich beim Versuch, das Feuer zu löschen, Verbrennungen zu, doch medizinische Hilfe wurde vor Ort geleistet. Die Brandursache soll am Montag geklärt werden. Der entstandene Sachschaden dürfte laut Polizei im sechsstelligen Bereich liegen.