Die Stimmung an den Börsen ist niedrig, Anleger sind sehr vorsichtig. Wenn der Mut jedoch in absehbarer Zeit zurückkehrt, sollten diese vier Aktien definitiv auf dem Radar sein.
Die Ungeduld wächst sichtlich. Dazu kommt der Unmut über die beunruhigende Performance der Aktienmärkte in dieser Woche – eigentlich das ganze Jahr über. Und die Ungeduld ist so groß, dass sich zumindest in den Medien die Ratschläge häufen, vorsichtig zu bleiben, aber nicht zu viel, weil man sonst die beste Gelegenheit zum Einstieg verpasst. aber auf dem breiteren Markt ist noch nichts von ihm zu sehen.
Man kann sich noch auf die Börsenlegende Andre Costolani berufen, der sagte, wenn man eine Aktie nicht hat, hat man sie auch nicht, wenn sie steigt – mit anderen Worten, wer vorsichtig bleibt, weil er steigt, wartet auf die optimalen Zeitpunkt einzusteigen und deshalb nicht investiert, kann auch durch den Kursanstieg sinken.
Aber nicht nur Privatanleger sind derzeit besorgt. Das gilt auch für die Profis, wie aus der jüngsten monatlichen Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern hervorgeht. Mitte September enthüllte sie, dass sie „Superbären“ seien. Sie akkumulieren die höchsten Cash-Reserven seit 2001, und die weltweiten Aktieninvestitionen befinden sich auf einem Allzeittief (in Zahlen: 52 Prozent der Befragten sind in Aktien untergewichtet, während 62 Prozent übergewichtet sind). Mit anderen Worten, die Stimmung hat sich wieder entspannt und sich im August zumindest so weit geklärt, dass sie als rückläufig, aber nicht mehr als apokalyptisch angesehen werden kann. Von 212 zwischen dem 2. und 8. September befragten Experten würden 72 Prozent eine schwächere Konjunktur im Jahr 2023 prognostizieren und deshalb vorerst in den US-Dollar als sicheren Hafen fliehen.
Und noch etwas: Auch die Aussichten für die Unternehmensgewinne haben sich eingetrübt: 92 Prozent der Befragten rechnen nun mit sinkenden Gewinnen im Jahr 2023. Die Quellen der Angst haben sich nicht geändert: Die Inflation bleibt am größten, gefolgt von der restriktiven Geldpolitik, der geopolitischen Lage und der globale Rezession.
In solch einer gemischten Situation können Anleger nur hoffen, dass so viel Negativität zu einer Kontraindikation wird und dass es bald zu einer Umkehrung nach oben kommt. Darauf sollte man aber nicht bauen.
Kurzum: Die Angst, etwas zu verpassen, ist übertrieben. Was nicht heißen soll, dass man interessante Aktien nicht studieren sollte, um sie einem möglichst breit diversifizierten Portfolio bald oder rechtzeitig hinzuzufügen. Aber was könnten solche Werte sein? Wir haben aus ihnen gemacht.
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