In Teilen des südlichen Freistaats gibt es derzeit extreme Unwetter, die derzeit aus Südwesten aufziehen und sich möglicherweise weiter ausbreiten. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Gewittern, extrem starkem Regen und Hagel (Warnstufe 4).
Überflutete Straßen im Allgäu, überflutete Keller im Raum Garmisch-Partenkirchen
Dies gilt insbesondere für die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz/Wolfratshauen und Teile des Landkreises Miesbach. Laut Deutschem Wetterdienst ist mit Niederschlägen über 45 l/m² pro Stunde und starken Windböen mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h zu rechnen.
Am Nachmittag hatte der sintflutartige Regen bereits viele Straßen im Südallgäu überschwemmt. Ein Sprecher des Schwabener Polizeipräsidiums Süd/West berichtete von zahlreichen Einsätzen im Raum Oberstaufen, Immenstadt und Sonthofen. “Es gibt ein Gewitter, es gibt Hagel und es gibt einen starken Wind.” Laut Polizei gab es jedoch keine ernsthaften Operationen oder Verletzungen. Schwerwiegende Sachschäden sind der Polizei nicht bekannt.
Für den Raum Garmisch-Partenkirchen und Oberau seien am späten Nachmittag die ersten Notrufe wegen eines überfluteten Kellers eingegangen, teilte der Schichtleiter der Integrierten Leitstelle Oberland (ILS) mit. Der Hagelschlag zertrümmerte auch die Dachgaube.
Auch andere Teile Bayerns wurden von schweren Gewittern heimgesucht
Aber auch in anderen Gebieten in Oberbayern, Schwaben und bei Ansbach in Mittelfranken kann es nachts und am frühen Morgen zu starken Gewittern kommen.
Bäume können entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Gefahren sind fallende Äste, Fliesen oder herumfliegende Gegenstände. Erdrutsche sind ebenfalls möglich, Menschen sollten Fenster und Türen schließen und Aktivitäten im Freien so weit wie möglich vermeiden.
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