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NATO-Erweiterung: eine neue Drohung von Erdogan

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan behält sich das Recht vor, Finnland und Schweden am NATO-Beitritt zu hindern, wenn die Versprechen der nordischen Länder nicht eingehalten werden. Wenn Finnland und Schweden ihre Versprechen im Kampf gegen den Terrorismus nicht einlösen, will Erdogan den Ratifizierungsprozess für die Nato-Mitgliedschaft im türkischen Parlament verschieben.

Was die weiteren Beitrittsschritte anbelangt, so soll laut Nato am Dienstag das Beitrittsabkommen unterzeichnet werden, das dann von den Parlamenten der Nato-Mitgliedstaaten ratifiziert werden muss.

Deutliche Erhöhung der öffentlichen Ausgaben

Unterdessen wollen die Nato-Staaten bis Ende 2030 mehr als 20 Milliarden Euro an gemeinsamen Ausgaben bereitstellen. Die beim Madrider Gipfel erzielte Einigung sieht nach Angaben der Agentur eine deutliche Aufstockung des Jahresbudgets vor.

Die zusätzlichen Mittel sollen es ermöglichen, mehr Mittel in die Verlagerung von Ausrüstung an die Ostflanke und in die militärische Infrastruktur zu investieren. Darüber hinaus müssen mehr Ressourcen für Übungen und Cybersicherheit sowie die Förderung von Partnerschaften mit befreundeten Drittstaaten bereitgestellt werden.

Russland zieht seine Truppen von Snake Island ab

Auf den Kriegsschauplätzen in der Ukraine greift Russland weiter im Osten an, zieht sich aber aus wichtigen Stellungen im Südosten des Landes zurück. Nach Angaben der ukrainischen Behörden stand die Frontstadt Lisichansk unter ständigem Beschuss russischer Streitkräfte. Andererseits zogen sich die russischen Militärs nach Angaben beider Seiten von der umstrittenen ukrainischen Insel Snakes im Schwarzen Meer bei Odessa zurück, die sie kurz nach Kriegsbeginn eroberten.

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