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„Falsche Erinnerungen“: Keine sexuelle Aktivität mit Kind – Vater im „Fall Natalie“ erleichtert

«Trotz intensiver Aufklärung gibt es keine Hinweise auf kriminelles Verhalten», sagte die Solothurner Staatsanwaltschaft im Fall Natalie. Wegen Aussagen des damals Neunjährigen wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater eingeleitet. Dabei handelte es sich um Anschuldigungen sexueller Aktivität mit Kindern, offenbar in einem satanischen Kontext. Der Anfangsverdacht sei jedoch „in keiner Weise begründet“, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Der Fall ist abgeschlossen.

Die Mutter des Kindes hatte ihren Ex-Mann 2019 bei der Polizei im Kanton Solothurn, da ihre Tochter sie mehrfach missbraucht haben soll. Eine Expertenuntersuchung ergab sogar, dass dem Mädchen mit hoher Wahrscheinlichkeit falsche Erinnerungen eingepflanzt wurden. In den vergangenen Jahren hat sich um das mutmaßliche Opfer eine selbsternannte „Interessenvertretung“ gebildet. Dieser spreche von einem „spannenden Bericht von A bis Z“ und spreche von angeblichen „Drahtziehern im Hintergrund“.

Natalies Mutter hat auch zwei Sozialarbeiter wieder eingestellt. Es ging um Amtsmissbrauch und Günstlingswirtschaft. Hier kam die Staatsanwaltschaft zu dem Schluss, dass der Sachverhalt „offensichtlich nicht erfüllt“ sei. Damit ist der Fall abgeschlossen, sofern die Parteien die Entscheidungen nicht anfechten.