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Flugzeugabsturz: Ehepaar aus Fernwald unter den Opfern eines Absturzes in Nepal hessenschau.de

22 Menschen befanden sich an Bord des Unfallfahrzeugs in Nepal – keiner der Insassen überlebte den Crash. Unter den Getöteten waren ein Mann und eine Frau aus Fernwald bei Gießen.

Es hat einen ganzen Tag gedauert, aber jetzt wurden alle Leichen gefunden. Das teilten die nepalesischen Behörden für die Zivilluftfahrt am Dienstagmorgen mit. Zehn Leichen wurden bereits in die Hauptstadt Kathmandu überführt, die restlichen 12 sollen noch folgen.

Laut ARD South Asia war eines der Opfer des Absturzes ein 56-jähriger Psychotherapeut und Yogalehrer, der in Nepal Urlaub machte. Sie hat ein Buch über ihre Zeit im Himalaya im Jahr 2020 geschrieben. Ihr 57-jähriger Ehemann war mit ihr im Flugzeug. Beide stammen aus Fernwald (Gießen).

Ein Sprecher des Innenministeriums sagte am Montag, die Polizei habe Angehörige benachrichtigt. Zuvor hatte das Außenministerium bestätigt, dass sich zwei Deutsche an Bord der abgestürzten Passagiermaschine befanden.

Funkverbindung unterbrochen

Das Flugzeug von Tara Air war auf dem Weg zu einem 20-minütigen Flug von Pokhara in die Bergstadt Jomsom, einem beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen im Himalaya. Die nepalesische Armee hat heute Morgen ein Luftbild getwittert, das Trümmer zeigt, die am Berghang verstreut sind.

Die Funkverbindung mit der Passagiermaschine brach am Sonntagmorgen kurz nach dem Start im Westen Nepals ab. An Bord der Twin Otter befanden sich 22 Personen: drei Besatzungsmitglieder und 19 Passagiere, darunter zwei Deutsche und vier Inder. Die anderen Passagiere sollen Nepalesen sein.

Schlechtes Wetter im Unfallgebiet

Warum die Maschine in den Bergen abstürzte, ist noch unklar. Allerdings war das Wetter in der Gegend während des Absturzes schlecht. Die Flugstrecke Pokhara-Jomsom gilt als eine der unfallträchtigsten Strecken in Nepal. Laut der Nepali Times sind seit 1997 mindestens 74 Menschen bei fünf Flugzeugabstürzen auf der Strecke ums Leben gekommen.

Ein Suchtrupp fand das Wrack am Montagmorgen. Die Überreste befinden sich nach Angaben der Behörden auf einer Höhe von 3.800 bis 4.000 Metern in den Bergen.

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Ausstrahlung: hr1, 31. Mai 2022, 12 Uhr

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Veröffentlicht am 30.05.22 um 11:29

Quelle: Peter Hornung (ARD), Reuters, dpa/lhe