Gehen in unserem Land bald die Lichter aus?
CSU-Chef Markus Söder (55) warnt dramatisch vor der kommenden Energiekrise in Deutschland, spricht von einem „Gasnotstand“ und einem „Blackout“. “Dunkle Wolken ziehen über Deutschland auf”, sagte der bayerische Ministerpräsident grimmig.
Söders Sorge: Deutschland sei weniger auf die kommende Krise vorbereitet als andere europäische Länder – die etwa Atomkraftwerke am Laufen halten oder gar ausbauen. Deutschland habe dagegen keine “wirklich sichere Versorgungslage”, sagte der bayerische Ministerpräsident gegenüber WELT am Sonntag im Interview.
Die Verantwortlichen sind für Söder klar: die Politiker in der Ampelregierung.
Söder beharrt: „Wenn es zu einem Gas- und Stromausfall kommt, ist nur die Bundesregierung zuständig.“ Korrekter Text: Der Ministerpräsident befürchtet, dass die Deutschen im schlimmsten Fall nicht nur in ungeheizten Wohnungen sitzen, sondern auch Licht haben müssen Kerzen, um überhaupt Licht zu haben …
Die Gewerkschaft forderte kürzlich im Bundestag eine Verlängerung der AKW-Betriebszeiten, doch die Ampelregierung war dagegen. Schwerer Fehler für Söder!
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Er besteht darauf, dass alles getan wird, um die Energieversorgung zu sichern.
„Sammeln Sie energetisch alles, was möglich ist – und lassen Sie nichts aus oder aus ideologischen Gründen aus“, macht Söder deutlich.
Weniger duschen? Keine Lösung für Söder
Die Ampel hingegen setzt eher auf Einschränkungen, Verbote, Verweigerungen und kalte Duschen als Empfehlung. „Das mag im Einzelfall helfen, ist aber für ein Industrieland wie Deutschland keine ausreichende Strategie. Wenn kein Gas vorhanden ist, woher kommt der Ersatz? Das sollte der Punkt sein.
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Und weiter: „In dieser Situation macht es absolut keinen Sinn, auf den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke zu verzichten. Damit werden zehn Millionen Haushalte mit Strom versorgt und die Gasstromerzeugung entlastet. Neben dem Gasnotfall kann es auch zu einem Stromausfall kommen.
Die Union glaubt nicht „an die Langfristigkeit der Kernenergie“. Aber erneuerbare Energien würden nur mittelfristig helfen. „Wir werden mehrere tausend Windräder brauchen, um die Atomkraft zu ersetzen. Leider werden sie erst zum 1. Januar 2023 verfügbar sein“, sagt Söder.
Der bayerische Ministerpräsident stellte klar: “Jetzt geht es um den Ernstfall.” Not kennt keine Gesetze und keine ideologische Blockade.“
Ist eine große Rezession auf Energieknappheit zurückzuführen? „Wenn kein Gas mehr fließt – dann ja“, war Söders klare Antwort.
CDU-Politiker Christoph Plos “Geht nicht ohne Atomenergie!”
Quelle: FOTO 21.06.2022
Eine spektakuläre Wende beim Atomausstieg
Fakt ist aber, dass die Union unter der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (67, CDU) beim Atomausstieg eine spektakuläre Kehrtwende vollzogen hat.
▶︎ 2010 hatte die CDU-geführte Bundesregierung zunächst beschlossen, die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke zu verlängern.
▶︎ Als im März 2011 bei einem Erdbeben in Fukushima (Japan) ein Atomkraftwerk beschädigt wurde, beschloss die Regierung Merkel, Deutschlands Atomkraftwerke teilweise abzuschalten und alle Reaktoren einer Sicherheitsinspektion zu unterziehen.
▶︎ Im Juni 2011 die jüngste AKW-Wende: Merkels Kabinett beschloss, die Atomstromproduktion in Deutschland bis 2022 komplett einzustellen.
Die Ampelregierung hält daran fest, jetzt wieder gegen den Willen der Union. Ende des Jahres sollen die letzten Reaktoren abgeschaltet werden. In der größten Energiekrise seit Jahrzehnten…
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