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Guterres: Die Opfer des Terrorismus dürfen nicht vergessen werden

Am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Terrorismus an diesem Sonntag rief UN-Generalsekretär Antonio Guterres die Opfer und Überlebenden solcher Anschläge dazu auf, „nie vergessen zu werden“. UN-Mitgliedsstaaten müssten “mobilisiert” werden, damit die Betroffenen rechtliche, medizinische, psychosoziale oder finanzielle Unterstützung erhalten, erklärte Guterres in einer Videobotschaft.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat den Gedenktag 2017 für den 21. August festgelegt. Fast drei Viertel aller Todesfälle durch Terrorismus ereigneten sich im Jahr seiner Einführung in nur fünf Ländern: Afghanistan, Irak, Nigeria, Somalia und Syrien. Der 11. März ist der Europäische Tag der Opfer des Terrorismus. Diese wurde nach den Bombenanschlägen von Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen.

Am 8. und 9. September findet in New York der Weltkongress der Opfer des Terrorismus statt. Dieses Treffen fand erstmals 2004 in Madrid statt. Guterres sagte, er hoffe, auf der Konferenz „direkt von Überlebenden über ihre Bedürfnisse und Probleme zu erfahren“.

Am 2. November 2020 ereignete sich der schwerste Terroranschlag der jüngeren österreichischen Geschichte. Bei dem Amoklauf in der Wiener Innenstadt wurden vier Menschen getötet und 23 zum Teil schwer verletzt. Die bisher folgenreichsten Anschläge sind die Briefbombenserie und der Rohrbombenanschlag in Oberwart, bei dem 1995 vier Roma ums Leben kamen, sowie der Anschlag der Abu-Nidal-Gruppe auf dem Wiener Flughafen 1985, bei dem vier Menschen ums Leben kamen.

Im Westen machten die Anschläge auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001, Madrid 2004, London 2005, Paris 2015 und Berlin 2016 Schlagzeilen.