Auf . – 25.05.2022 09:02 (akt am 25.05.2022 10:33)
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) verteidigte am Mittwoch das besondere Vorgehen Wiens bei der Kronen-Maskenpflicht. © APA/HANS PUNZ
Am Mittwoch verteidigte Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ), dass die Masken ab Juni in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien bleiben würden.
Er kritisierte die Bundesregierung im „Morgenjournal“ von Ö1 am Mittwoch wegen fehlender Kontinuität: Die Regelung sollte ursprünglich bis zum 8. Juli gelten. Aber laut Hacker “man dreht sich kaum zweimal um und es gibt eine andere Lösung – das kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen.”
Stadtrat Hacker verteidigt eine Sonderstrecke für die Kronenmaske in Wien
Dass Wien immer unterwegs sei, sei ein “rein wichtiges Thema” und kein politisches, sagte Hacker. Dass die Pandemie vorbei ist, ist eine falsche Botschaft. Er versteht auch nicht, warum Tests in Schulen eingestellt werden. Der Stadtrat zeigte sich überrascht von der Entscheidung der Bundesregierung, die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln zu stoppen. „Das Erstaunliche an diesem Land ist, dass es nicht möglich ist und ist, zum Telefonhörer zu greifen und miteinander zu reden“, kritisierte er Gesundheitsminister Johannes Rauch (Die Grünen).
Außenseiter der Impfpflicht halten Hacker für einen Irrtum
Auch eine weitere Aussetzung der Impfpflicht hält der Hacker „grundsätzlich“ für einen Fehler, denn wenn man sich bereits dafür entschieden habe, müsse man das durchziehen, alles andere sei „unlogisch“. Christian Druml, Vorsitzender der Bioethikkommission, hat sich im Morgen General erneut für eine Impfpflicht in bestimmten Bereichen ausgesprochen, etwa für Gesundheitspersonal und Menschen über 60.
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