Verkehr
Anwohner entlang der A12 im Westen von Innsbruck hoffen auf eine Einhausung der Autobahn, nicht nur auf die geplante Sanierung der Lärmschutzwände. Sie wenden sich mit einer Petition an die Politik. Der Geräuschpegel liegt über dem zulässigen Niveau.
18.09.2022 19.10
Online seit gestern, 19:10 Uhr
Anwohner von Sieglanger und Mentlberg im Westen von Innsbruck werden von Lärm geplagt. Sie hoffen, dass die Chancen für eine Sperrung dieses Autobahnabschnitts jetzt besser denn je stehen. Denn die kürzlich angekündigte Lärminitiative des Umweltministeriums unter Federführung von Ministerin Leonor Gevesler (Grüne) bietet der ASFINAG mehr finanziellen Spielraum für eine solche Entscheidung. Das werde jetzt geprüft, sagt Günter Fritz, zuständiger Projektentwickler beim Autobahnbetreiber ASFINAG. Eine Studie wird in den kommenden Monaten entwickelt. „Teil dieser Forschung ist auch Gehäuse“, sagt Fritz. Dies wurde mit den Projektpartnern, der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol vereinbart.
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Bürgerversammlung in Sielanger
Aus Sicht der Betroffenen ist es höchste Zeit für solche Pläne. Sie versammelten sich am Freitag, um ihre Forderungen in einer Petition an die Politik zu formulieren. An der Versammlung im Gemeindehaus von Sieglanger nahmen 130 Personen teil. Mit einer gemeinsamen Petition wolle man die Politik in die Tat umsetzen, heißt es. Denn der ständige Lärm macht krank.
Tausende Menschen würden von der Einfriedung profitieren
Die Häuser sollen nach den Plänen der Architekten 150 Millionen Euro kosten und innerhalb von sieben Jahren realisiert werden, heißt es. 35.000 Menschen werden von einer Einhausung profitieren. Die Unterstützung kommt aus der Innsbrucker Stadtpolitik, denn Innsbruck und die Volkspartei stehen hinter diesem Antrag.
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